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Radikale Islamisten Wie die Terrormiliz IS von "Pegida" profitiert

"Pegida" brachte zuletzt Zehntausende auf die Straße. Das Echo könnte über die deutschen Grenzen hinaus verheerend sein. Offenbar ist das islamkritische Bündnis der Terrormiliz IS nur zuträglich.

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) profitiert nach Einschätzung des Publizisten und Ex-Politikers Jürgen Todenhöfer von den deutschen Pegida-Demonstrationen. Im Gespräch mit der Zeitung "Die Welt" sagte Todenhöfer nach seinem Besuch im IS-Herrschaftsgebiet in Syrien und im Irak: "Ich war im Islamischen Staat viel mit deutschen Dschihadisten zusammen. Die freuen sich über Pegida und hoffen, dass es dadurch zu Gegenreaktionen von radikalen Muslimen kommt."

"Eine Eskalation treibt ihnen neue Kämpfer zu", sagte Todenhöfer. "Pegida spielt letztlich das Spiel des IS. Natürlich ungewollt", fügte der Publizist hinzu.

IS nicht zu Gesprächen bereit

Über seine Begegnungen "mit der gefährlichsten Gruppe der Welt", äußerte sich Todenhöfer ernüchtert: "Bei manchen Gesprächen mit Führern der afghanischen Taliban und anderen radikalen Gruppen hatte ich eine Chance, Nachdenklichkeit zu erzielen."

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Beim IS sei er dagegen "chancenlos" gewesen. "Die sind völlig überzeugt davon, eine historische Mission zu erfüllen", sagte Todenhöfer, der zehn Tage lang das Konfliktgebiet bereiste. Eigenen Angaben zufolge unternahm er die Reise als Recherche für ein Buch über die IS-Miliz. 

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