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Fidel Castro geht es gut Kuba weist US-Berichte zurück

Seit einem Jahr hat sich Fidel Castro nicht in der Öffentlichkeit gezeigt. Laut US-Medien gibt es Neuigkeiten zum Gesundheitszustand des früheren Staatschefs von Kuba. Doch Havanna dementiert.

Die kubanische Staatsführung hat Medienberichte über eine Pressekonferenz zum Gesundheitszustand Fidel Castros zurückgewiesen. Entsprechende Einladungen seien nicht verschickt worden, teilte die internationale Presseabteilung des kubanischen Außenministeriums am Freitag mit. Solche Pressekonferenzen werden per E-Mail oder SMS anberaumt.

Medien im US-Bundesstaat Florida, einer Hochburg der Castro-Gegner, hatten berichtet, für Freitag seien die ausländischen Korrespondenten in Kuba eingeladen worden, um über die zunehmenden gesundheitlichen Probleme des früheren Staatschefs informiert zu werden.

Die Spekulationen werden dadurch angeheizt, dass sich Castro seit einem Jahr nicht in der Öffentlichkeit gezeigt hat. Er empfing lediglich ausländische Besucher in seiner Residenz in Havanna.

Der 88-Jährige äußerte sich bislang auch nicht zu der historischen Annäherung zwischen Kuba und den USA. US-Präsident Barack Obama hatte Mitte Dezember nach mehr als einem halben Jahrhundert ohne diplomatische Beziehungen eine grundlegende Neuausrichtung der Politik der Vereinigten Staaten gegenüber Kuba angekündigt. Castro hatte die Führung des von der Kommunistischen Partei  regierten Inselstaats 2006 krankheitshalber an seinen jüngeren Bruder Raúl abgegeben.

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