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Inselstreit mit China USA planen Entsendung von Kriegsschiffen

Mit künstlichen Inseln will sich China die Vormachtstellung im Südchinesischen Meer sichern - sehr zum Missfallen seiner Nachbarn. Jetzt wollen auch noch die USA in dem Streit mitmischen.

Die US-Regierung plant offenbar eine stärkere militärische Präsenz in von China beanspruchten Seegebieten in Ostasien. Am Montag solle auf Hawaii zusammen mit 23 vor allem asiatischen Staaten über mögliche gemeinsame Marineübungen gesprochen werden, sagte ein Sprecher der US-Marine. China sei zu der Konferenz nicht eingeladen.

Das US-Verteidigungsministerium erwägt einem Regierungsvertreter zufolge zudem die Entsendung von Militärflugzeugen und -schiffen ins Südchinesische Meer. Damit könne der freie Schiffsverkehr gesichert werden in einem Gebiet, das wichtig für den Welthandel sei, hatte der Regierungsvertreter am Dienstag in Washington gesagt.

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Hintergrund sind Bemühungen Chinas, seinen Einfluss in der Region auszubauen, indem etwa im Südchinesischen Meer künstliche Inseln als Stützpunkte geschaffen werden. Die Volksrepublik beansprucht große Teile des Seegebietes für sich. Vertreter westlicher und asiatischer Streitkräfte sorgen sich, dass China versuchen könnte, den Schiffs- und Luftverkehr dort einzuschränken.

Region ist ein Pulverfass

Auch Länder wie die Philippinen und Vietnam erheben Anspruch auf das Seegebiet. Territorialkonflikte gibt es auch im Ostchinesischen Meer etwa zwischen China und Japan. Auf der Konferenz auf Hawaii solle darüber gesprochen werden, wie man Landungsoperationen besser koordinieren könne, sagte der Vertreter der US-Marine.

Zunächst soll ein gemeinsames Manöver vorbereitet werden, hieß es. Eingeladen sind unter anderem Japan, die Philippinen und Vietnam. Es sei nicht "unüblich", dass keine chinesischen Vertreter zu solchen Treffen gebeten würden, hieß es in US-Verteidigungskreisen. Das chinesische Verteidigungsministerium wollte sich nicht äußern.

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