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Gut für Bauern und Flüchtlinge EU will überschüssige Milch verteilen

Die EU-Kommission will Bauern und Flüchtlingen gleichzeitig helfen - und zwar indem sie überschüssige Milchprodukte an Migranten verteilt. Eine Idee, die jedoch nicht problemlos durchführbar wäre.

Die EU-Kommission will mit ihrem Aktionspaket zur Lösung der Milchkrise zugleich auch Flüchtlingen helfen. Die Behörde arbeite daran, beides "unter einen Hut zu bringen", wie am Dienstag aus Kommissionskreisen in Brüssel verlautete. "Wir arbeiten an einem Plan, der Flüchtlinge in Europa betreffen würde", hieß es weiter.

Die schwierige Lage der Milchbauern resultiert unter anderem daraus, dass zu viel Milch auf dem Markt ist. Daher hatte die EU-Kommission am Montag ein Aktionspaket mit einem Volumen von 500 Millionen Euro zur Unterstützung der Landwirte vorgelegt. Dabei gab sie bereits den Hinweis, dass in diesem Zusammenhang auch Flüchtlingen geholfen werden könne: Eine Verteilung von Milchprodukten sei denkbar.

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Allerdings sei es nicht leicht, beides miteinander zur vereinbaren; zudem werde dabei die gängige EU-Landwirtschaftspolitik verlassen, hieß es am Dienstag. Beispielsweise wird überschüssige Milch oft in Milchpulver umgewandelt, um sie langfristig lagern zu können. Es sei aber schwer möglich, unter den Flüchtlingen einfach Milchpulver zu verteilen, die Gaben müssten "essbar" sein, verlautete nun aus der Kommission.

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