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Flüchtlingskrise USA geben Reisewarnung für Deutschland heraus

Die USA warnen Reisende in Deutschland vor Schwierigkeiten wegen der neuen Grenzkontrollen. Berlins Verhalten in der Flüchtlingskrise lobt das Weißen Haus, andere Länder sollten dem Beispiel folgen.

Die USA warnen ihre Bürger vor Behinderungen bei der Ein- und Ausreise nach Deutschland wegen der Flüchtlingskrise. In einer Mitteilung der US-Botschaft in Berlin wird darauf verwiesen, dass zusätzliche Kontrollpunkte errichtet und Grenzübergänge auch vorübergehend geschlossen werden könnten.

Auf Straßen und Schienen sei auch kurzfristig eine Unterbrechung des Verkehrs möglich. "Dies könnte Verzögerungen und Unannehmlichkeiten für Reisende mit sich bringen, die Deutschland per Bus, Auto oder Zug betreten oder verlassen wollen." Die Botschaft empfahl am Dienstag deshalb, die Verkehrsnachrichten aufmerksam zu verfolgen und über Ausweichstrecken oder andere Transportmittel nachzudenken.

US-Regierung lobt deutschen Umgang mit der Flüchtlingskrise

Die US-Regierung lobte zuvor den Umgang Deutschlands mit der Flüchtlingskrise. Die Bundesregierung habe ihre Anstrengungen verstärkt, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, Journalisten in der Präsidentenmaschine "Air Force One". Es gebe viele Initiativen von der deutschen Regierung und von deutschen Bürgern, die die Flüchtlinge als Menschen anerkennen, und diese Reaktion sei lobenswert, sagte Earnest weiter.

Gleichzeitig betonte Earnest, dass kein Land allein die Flüchtlingskrise lösen könne. Es sei nötig, dass sich auch weitere Länder engagierten. Einige europäische Länder müssten beispielsweise zusätzliche Flüchtlinge aufnehmen, andere müssten sich finanziell stärker beteiligen. Hunderttausende wenn nicht gar Millionen Menschen befänden sich in einer verzweifelten Lage und bräuchten Hilfe.

Präsident Barack Obama habe die Bereitschaft Washingtons gezeigt, mit gutem Beispiel voranzugehen und erwarte nun, dass andere Länder folgten. Washington sei noch dabei abzuwägen, was die US-Regierung noch tun könne, so der Sprecher.

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