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EU-Prognose Drei Millionen weitere Flüchtlinge bis Ende 2016

Es ist unwahrscheinlich, dass die Zahl der ankommenden Flüchtlinge vor 2017 sinken wird. Die von der Bundesregierung prognostizierte Zahl für dieses Jahr ist schon jetzt fast erreicht.

Der Flüchtlingsstrom wird nach Einschätzung der Europäischen Union auch im kommenden Jahr nicht abreißen: Die EU-Kommission erwartet bis Ende 2016 bis zu drei Millionen weitere Flüchtlinge.

Der veröffentlichten Herbst-Wirtschaftsprognose zufolge ist es unwahrscheinlich, dass die Zahl der ankommenden Flüchtlinge vor 2017 sinken wird. Die Vorhersage beruht auf den derzeitigen Ankünften von Migranten und einer "technischen Hypothese" über künftige Einreisen.

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Die EU-Kommission teilte mit, das Flüchtlingsdrama habe zu zusätzlichen Ausgaben der Regierungen geführt. Die Zuwanderer könnten aber innerhalb einiger Jahre eine positive Auswirkung auf die europäische Wirtschaft haben.

2015 bereits rund 760.0000 Migranten nach Deutschland gekommen

In diesem Jahr sind nach offiziellen Zahlen rund 758.000 Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Allein im Oktober wurde mit 181.000 Migranten ein Höchststand erreicht, wie das Bundesinnenministerium in Berlin mitteilte.

Die vom Bund prognostizierte Zahl von 800.000 Flüchtlingen für 2015 ist damit bereits zwei Monate vor Jahresende annähernd erreicht. Hauptherkunftsland war Syrien, gefolgt von den als sicher geltenden Balkanstaaten Albanien, Kosovo und Serbien. Auf den weiteren Plätzen folgen der Irak und Afghanistan.

Die EU arbeitet unterdessen daran, Migranten aus Pakistan leichter in ihr Herkunftsland zurückschicken zu können. Sie habe das Thema Migration und Rückkehr mit Vertretern Pakistans angesprochen, sagte EU-Außenbeauftragte Mogherini.

Dort treffen sich bis Freitag Außenminister und andere hochrangige Diplomaten aus 51 europäischen und asiatischen Staaten. Pakistan ist dort mit seinem Sicherheitsberater Sartaj Aziz vertreten.

Mogherini sprach von "sehr positiven" Signalen der pakistanischen Seite. Die EU hat seit bald fünf Jahren ein Rücknahme-Abkommen mit dem Land. Nun gehe es aber um die "reibungslose Umsetzung", sagte sie. "Ich bin auf Bereitschaft und Willen zur Zusammenarbeit auf operativer Ebene gestoßen, um sicherzustellen, dass tatsächlich Rückführungen stattfinden."

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