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Norwegen Mehr als 20.000 Ausländer mit falscher Identität

In einer Stichprobe werden in Norwegen die Identitätsangaben von Ausländern genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Viele falsche Angaben, hochgerechnet aufs ganze Land wären es Tausende.

Bis zu 27.000 Ausländer könnten sich nach Einschätzung der norwegischen Behörden unter falscher Identität im Land aufhalten oder aufgehalten haben. Das berichtete das norwegische ID-Zentrum, das die Ausländerbehörde bei der Identitätsüberprüfung unterstützt, am Mittwoch in Oslo.

Bei einem Test mit Hilfe von computergesteuerter Gesichtserkennung in der Datenbank der Ausländerbehörde fanden die Mitarbeiter 106 Identitäten, die von verschiedenen Personen genutzt wurden.

Es könne sich aber auch um Personen handeln, die sich unter mehreren Identitäten in Norwegen aufgehalten haben, hieß es. Für das Pilotprojekt wurden 16.000 von fast drei Millionen gespeicherten Bildern untersucht.

"Auf die gesamte Datenbank übertragen kann das bedeuten, dass bis zu 27.000 Personen, die in Norwegen waren oder sind, unter mehreren oder falschen Identitäten registriert wurden", sagte die Projektleiterin Frøy Løvåsdal dem Fernsehsender NRK.

"Eine Person kann unter einer Identität kriminell sein, unter einer anderen ein Studiums-Darlehen und unter einer dritten Sozialhilfe bekommen."

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