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Radikale Sparmaßnahmen Zehntausende Griechen schaffen ihr Auto ab

Es reicht nicht mehr, nur die Gürtel enger zu schnallen: Die Haushaltskassen vieler Griechen enthalten keine Reserven mehr. Der Kfz-Steuer begegnen sie mit einer radikalen Maßnahme.

Tausende Griechen haben in den letzten Wochen ihre Autos abgemeldet, weil sie die Kfz-Steuer nicht mehr bezahlen können. In den Steuerämtern des Landes bildeten sich lange Warteschlangen, wie das staatliche Fernsehen berichtete. Nach Berichten der griechischen Presse wurden in den vergangenen drei Wochen fast 70.000 Autos abgemeldet. Wie ein Beamter des Steueramtes sagte, geht das Finanzministerium davon aus, dass es bis Donnerstag mehr als 100.000 Fahrzeuge sein werden.

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Wegen der harten Sparmaßnahmen ist das Einkommen der Griechen nach Schätzungen von Gewerkschaftsverbänden seit Ausbruch der schweren Finanzkrise vor sechs Jahren um mehr als 30 Prozent gefallen. Zudem ist jeder Vierte ohne Job. Die Griechen versuchen deswegen zu sparen. Besitzer von 20 Jahre alten Kleinwagen müssen jährlich 120 Euro Kfz-Steuer zahlen, bei größeren Autos sind es bis zu 1320 Euro.

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