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Aktuelle Umfrage Zwei Drittel rechnen mit IS-Anschlag in Deutschland

Nach den Terroranschlägen in Paris sind die Deutschen in Sorge. Noch blieb Deutschland von einer Terrorattacke verschont. Doch 2016 rechnet die Mehrheit mit einem Angriff.

Zwei Drittel der Bundesbürger rechnen mit einem Anschlag der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in Deutschland im nächsten Jahr. Nur 17 Prozent glauben nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für die Deutsche Presse-Agentur nicht daran. Weitere 17 Prozent machten keine Angaben.

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Deutschland ist bisher von größeren islamistischen Terroranschlägen verschont geblieben. Am 13. November waren bei einem Anschlag des IS in Paris 130 Menschen getötet worden. Als Reaktion darauf beteiligt sich Deutschland nun an den Luftangriffen gegen den IS in Syrien und im Irak. YouGov befragte zwischen dem 21. und 23. Dezember 2031 Bundesbürger.

Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen bei der Silvesterparty in Berlin

Der erhöhten Terrorgefahr ist sich auch Berlin bewusst. Zu Silvester findet dort Deutschlands größte Open-Air-Party am Brandenburger Tor statt. Bei der Feier zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule werden etwa eine Million Besucher erwartet. Dort werden die Sicherheitsmaßnahmen in diesem Jahr strenger ausfallen.

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Auf der zwei Kilometer langen Feiermeile sollen 600 Ordner für Sicherheit sorgen, Rucksäcke sind verboten und Taschen werden streng auf gefährliche Gegenstände und Böller kontrolliert. Erstmals sei auch der angrenzende Tiergarten für Fußgänger und Radfahrer gesperrt, sagte eine Sprecherin von "Silvester in Berlin". Polizeipräsident Klaus Kandt kündigte an, dass mehr Beamte im Einsatz sein würden.

Belgien vereitelt geplante Anschläge

In Belgien haben die Behörden unterdessen mitgeteilt, für Silvester geplante Anschläge in Brüssel vereitelt und zwei Verdächtige in Haft genommen zu haben.

Aus belgischen Ermittlerkreisen hieß es, eines der mutmaßlichen Ziele sei der zentrale Platz Grand-Place, auf dem sich zum Jahreswechsel zahlreiche Menschen drängen. Die Verdächtigen hätten eine ähnliche Anschlagsserie geplant wie jene in Paris, bei der am 13. November 130 Menschen ums Leben kamen. Die Polizei beschlagnahmte Militäruniformen und IS-Propaganda.

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