Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Telefonkonferenz zum Ukraine-Konflikt 2016 soll das Jahr des Friedens werden

2016 sollen die Waffen in der Ostukraine endgültig schweigen, das vereinbarten Angela Merkel und François Hollande mit den Staatschefs von Russland und der Ukraine. Derzeit wird dort noch gekämpft.

Nach den jüngsten Kämpfen in der Ostukraine haben die Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Russlands und der Ukraine zur Einhaltung der Waffenruhe aufgerufen. Bei einem zweistündigen Telefonat hätten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), der französischen Staatschef François Hollande, der russische Präsident Wladimir Putin und der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko ihr "Engagement" für die Waffenruhe in der Krisenregion bekräftigt, erklärte der Pariser Elysée-Palast.

Die vier Politiker seien sich einig gewesen, dass alle Vorgaben des Minsker Abkommens im kommenden Jahr "vollständig umgesetzt werden" müssten, erklärte die französische Präsidentschaft nach dem Telefonat im sogenannten Normandie-Format. Wichtig sei auch der sofortige Rückzug schwerer Waffen aus dem Konfliktgebiet.

Auch interessant: Wulffs ultimative Lobhudelei auf Kanzlerin Merkel

Bei Gefechten zwischen der ukrainischen Armee und prorussischen Separatisten waren in den vergangenen Tagen mehrere Menschen getötet worden. Bei einem Telefonat mit Merkel warf Poroschenko den prorussischen Rebellen nach Angaben des Präsidialamts in Kiew bereits am Dienstag vor, "immer öfter gegen die Waffenruhe zu verstoßen". Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte sich zuvor besorgt über die neue Gewalt in der Ostukraine geäußert und alle Seiten aufgerufen, "die Waffenruhe jetzt im Interesse der Menschen in den Konfliktgebieten strikt einzuhalten".

Im Konflikt zwischen dem ukrainischen Militär und den Rebellen wurden nach UN-Angaben seit April 2014 mehr als 9000 Menschen getötet, die meisten von ihnen Zivilisten. Kiew und der Westen beschuldigen Moskau, die gegen die ukrainische Regierung kämpfenden Rebellen direkt militärisch zu unterstützen. Der Kreml weist die Vorwürfe zurück.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Für diese Seite sind keine Kommentare vorgesehen.
 
Größenwahnsinnige und «Volksverräter» bei einer «Widerstandsshow»: Bei Pegida geht es hoch her. Foto: Arno Burgi
Festerling gegen Bachmann
Offener Streit bei der Pegida-Bewegung in Dresden
Spannung vor dem Schlagabtausch zwischen Clinton und Trump.
Erste TV-Debatte zwischen Clinton und Trump
Bühne frei für den großen Schlagabtausch
Der Fall der belästigten Berliner CDU-Politikerin Jenna Behrends ist kein Einzelfall. Mit Grenzüberschreitungen von Parteifreunden haben auch andere CDU-Frauen so ihre Erfahrungen.
Regierung rät Frauen
Über sexistische Sprüche nicht schweigen
Mit Spannung wird der erste direkte Schlagabtausch zwischen Hillary Clinton und Donald Trump in der Fernsehdebatte erwartet.
Liveticker zur US-Präsidentschaftswahl
Bühne frei für erste TV-Debatte zwischen Clinton und Trump
Klaus Lederer (li., Die Linke), Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (Mi., SPD) und der Grünen-Landesvorsitzende Daniel Wesener geben nach ihrem Sondierungsgespräch ein Statement ab.
Koalitionsgespräche
Partei-Chefs empfehlen Rot-Rot-Grün
Verschleierte Frauen auf einer Kundgebung des radikalen Salafistenpredigers Pierre Vogel. (Themenbild/Archiv)
Früher im Jungbauern-Kalender, heute radikale Konvertitin
Der zähe Kampf gegen die salafistischen Seelenfänger
Klaus Lederer (r-l), Spitzenkandidat der Partei Die Linke, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und der Grünen-Landesvorsitzende Daniel Wesener. Foto: Jörg Carstensen
Sondierungsgespräche
Müller will rot-rot-grüne Koalitionsgespräche
Ex-Agent Werner Mauss steht zum Prozessauftakt im Verhandlungssaal des Landgerichts in Bochum (Nordrhein-Westfalen).
Werner Mauss vor Gericht
Auch ein Top-Agent sollte besser Steuern zahlen
Nach Angriff auf  Rebellenviertel Salaheddin in Aleppo
Baschar al-Assad lässt weiter bomben
Um Aleppo tobt eine unbarmherzige Schlacht
Heiko Maas: Das Löschen strafbarer Inhalte geschieht noch immer «viel zu wenig und viel zu langsam». Foto: Bernd von Jutrczenka
Facebook räumt Mängel ein
Maas zu Hass im Netz: Lage ist besser, aber noch nicht gut
Alexej Gawrilko, ein Separatistenkämpfer aus Donezk.
Bizarre Konferenz
Moskau lädt zum Weltgipfel der Anti-Globalisten
Ex-Agent Werner Mauss (l) steht zum Prozessauftakt im Verhandlungssaal des Bochumer Landgerichts. Foto: Ina Fassbender
Steuerstrafverfahren
Ex-Agent Werner Mauss schweigt vor Gericht
Besonders verbreitet ist die Arbeit auf Abruf in der Gastronomie. Foto: Axel Heimken/Symbolbild
Vor allem Geringqualifizierte
Millionen arbeiten auf Abruf
DW-Intendant Limbourg: «Wir fordern die türkische Seite nun auf dem Rechtsweg zur unverzüglichen Herausgabe unseres Videomaterials auf.» Foto: Oliver Berg
Streit um Friedmann-Interview
Deutsche Welle klagt in der Türkei
Die Kosten für die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen steigen.
Steuerzuschüsse gefordert
AOK droht mit höheren Beiträgen wegen Flüchtlingen
Optisch und politisch verändert: Martin Delius (Die Linke).
Was wurde aus den Piraten?
Von steilen Karrieren und ganz tiefen Abstürzen
Eine Studie soll klären, welches Umgangsrecht für Kinder das beste ist. Eine Änderung am Procedere sorgt nun für Protest.
Familienministerium
An Schwesigs Trennungskinder-Studie werden Zweifel laut
Michel Friedman hatte das Interview mit dem türkischen Minister geführt. Die Themen seien vorab besprochen gewesen, hieß es seitens des Senders.
Beschlagnahmtes Video
Deutsche Welle verklagt türkische Regierung
Flüchtlinge an der Küste der griechischen Insel Lesbos.
ProAsyl kritisiert Flüchtlingspolitik
"Das Fundament unserer Gesellschaft droht zu zerbröseln"
Asylbewerber warten im «Ankunftszentrum für Flüchtlinge» im hessischen Gießen. Foto: Boris Roessler
Schwankende Quoten
Pro Asyl sieht politische Motive hinter Asyl-Anerkennung