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Parteichef Jörg Meuthen, die unbekannte Macht der AfD

Petry, Gauland und Höcke prägen das Bild der AfD. Kaum beachtet wird Co-Parteichef Jörg Meuthen, ein Wirtschaftsprofessor, der nun in Baden-Württemberg in den Landtag kommen will.

Als Jörg Meuthen neulich mal wieder in Berlin war, kam er mit einem Taxifahrer ins Gespräch. Sie plauderten über dies und das und auch über die AfD. Meuthen kann das vollkommen unbefangen tun, denn kaum jemand weiß, dass er neben Frauke Petry Co-Chef dieser von vielen als rechtspopulistisch eingestuften Partei ist.

Entsprechend ahnungslos fragte der Taxifahrer schließlich auch seinen Gast, was er denn so von dieser Partei halte. Und als Meuthen sich als deren Vorsitzender zu erkennen gab, antwortete der Fahrer lakonisch: "Ich hätte die AfD auch so gewählt."

So etwas passiert Meuthen immer wieder. Brandenburgs AfD-Vorsitzender Alexander Gauland ist längst bekannt, und der thüringische Landeschef Björn Höcke ist spätestens seit seinem Auftritt mit der Deutschlandfahne bei Günther Jauch bundesweit ein Begriff. Meuthen sagt hingegen: "Ich kann unerkannt Taxi fahren, ich werde in Cafés oder am Flughafen nicht angesprochen: Einen unbekannteren Parteivorsitzenden als mich finden Sie so schnell nicht." Allerdings dürfe das nicht so bleiben, das wisse er schon.

Schließlich will Meuthen bei der Wahl im März als Fraktionschef in den baden-württembergischen Landtag einziehen. Dazu sollten zumindest die Wähler im Südwesten wissen, wo er herkommt, was ihn geprägt hat und wofür er steht. Und die Chancen für die AfD stehen nicht schlecht. Die Umfrageinstitute sehen zurzeit einen Stimmenanteil zwischen sechs und acht Prozent für die Südwest-AfD.

"Fußball, Zechen und sonst nichts"

Wie nicht wenige Spitzenpolitiker der vergangenen Jahrzehnte stammt auch Meuthen aus sogenannten kleinen Verhältnissen. Heiner Geißler war so einer, Norbert Blüm, Gerhard Schröder, Franz Müntefering oder Joschka Fischer. Meuthen wuchs in einem Essener Arbeiterviertel auf und erlebte dort eine Kindheit zwischen "Fußball, Zechen und sonst nichts". Fußball, das waren Rot-Weiß Essen und der heimische TuS Holsterhausen. Sein Vater war Kaufmann, vermittelte für eine Mülheimer Firma betriebliche Altersvorsorgen.

Mit seinem kleinen Bruder teilte er sich ein acht Quadratmeter großes Zimmer. Ihr Alltag war die kleine, überschaubare Welt des Arbeiterviertels, in dem sie aufwuchsen, wo ein neuer Putzanstrich nach einem Jahr schon wieder vergraute. "Aber das war eine prima Kindheit, davon profitiere ich noch heute", meint Meuthen und fügt hinzu: "Wir waren nicht reich, wir waren nicht arm. Wir waren irgendwo mittendrin im Mietshaus."

Meuthen erinnert an Lucke: abgeklärt und ohne Feuer

Solch präzise Sätze kann Meuthen gut formulieren, aber Pathos geht ihm gänzlich ab. Auf dem jüngsten Parteitag in Hannover begrüßte er die Delegierten zwar mit einer substanziellen Rede, aber er hielt sie wie ein Lehrer, routiniert, professoral dozierend. Vor allem bei den westdeutschen Funktionären, die schon den früheren Vorsitzenden Bernd Lucke gern reden hörten, macht das nichts. Aber viele andere bekamen in dieser abgeklärten, buchhalterischen Lucke-AfD eine Gänsehaut.

Politik aber ist zu einem Gutteil auch Leidenschaft, wie Max Weber einst feststellte. Meuthen besitzt das nötige Verantwortungsgefühl, vielleicht das Augenmaß, aber ganz sicher nicht das Feuer, das die Herzen seiner Zuhörer entflammt. "Ich bin ein Kopfmensch", stellt er denn auch fest.

Als Schüler war er vor allem der Mathematik zugetan, obwohl er in fast jedem Fach eine Zwei hatte. "Ich war ein guter Schüler, zu faul für die Eins, zu klug, um abzurutschen", sagt er selbstbewusst und stupst die schmalrandige Brille, die ihm ständig herunterrutscht, wieder nach oben. Sein Abitur machte er in Rheinland-Pfalz, wo die Familie später hinzog.

Beeindruckt von Ratzinger: Intellektualität und Volksglaube

Vielleicht hätte ihm der Katholizismus ein wenig mehr Emphase mitgeben können. Doch er hatte nicht viel Gelegenheit, von Moralpredigten, zeremonieller Weihrauchergriffenheit und tradiertem Volksglauben geprägt zu werden – seine Eltern traten früh aus der Kirche aus.

"In der Kirche war ich zum Kommunionsunterricht bis zur Erstkommunion. Und das war's." Jahre später landete Meuthen nach einem Umweg über die Freikirchler ausgerechnet bei den Schriften Josef Ratzingers, der die Theologie in den vergangenen Jahrzehnten wie kein anderer verkopfte.

Erst beim späteren deutschen Papst spürte Meuthen nach eigenem Bekunden, dass der katholische Glaube ihm in gewisser Weise auch ein Zuhause bietet. "Auf diesem intellektuellen Niveau bewege ich mich gern, und das ist auch meine Sozialisation." Dennoch bleibe es ihm bis heute ein Rätsel, "wie ein brillanter Intellektueller wie Ratzinger sich trotzdem diesen tiefen bayerischen Volksglauben bewahrt hat. Es würde mich brennend interessieren, wie ein Mann diese intellektuelle Schärfe mit der Jungfrauengeburt zusammenbringt. Das ist etwas, das ich nie erreichen werde."

Bittere Erfahrungen mit der Stechuhr

Dabei hat er eigentlich eine ganze Menge erreicht. Er ist zum zweiten Mal verheiratet, Vater von fünf Kindern. Und fast alles im Leben fiel ihm offenbar irgendwie zu. "Ich habe eigentlich nie etwas geplant." Nach der Dissertation an der Kölner Universität ging er ins hessische Finanzministerium. Von 126 Bewerbern bekam er den Job. "Ich war damals stolz wie Oskar." Aber er wusste schon bald: "Hier wirst du nicht alt." Denn die Ministeriumsarbeit unterschied sich grundsätzlich von seiner Arbeit an der Uni und kollidierte heftig mit seinem Charakter.

"Köln war traumhaft. Die Arbeit war völlig frei. Ich bin gekommen und gegangen, wann ich wollte, und habe meine Arbeit gut gemacht. Was gibt es Schöneres?" Im Ministerium stand er dann jeden Morgen vor der Stechuhr. "Und dann gab es dort Zeitbeauftragte", sagt er. "Da habe ich mich an die grauen Herren, an die Zeitdiebe in Michael Endes Roman ,Momo', erinnert gefühlt."

Damals fuhren sie regelmäßig mit Minister und Staatssekretär nach Bonn. "Und wenn wir zurückkamen, war die Stechuhr bereits abgeschaltet. Und dann musste ich am nächsten Tag zum Zeitbeauftragten gehen. Das war mir alles zutiefst zuwider."

Außerdem kann er sich "nur ganz schlecht in Hierarchien einfügen". Vor allem wollte er sich nichts vorschreiben lassen. "Ich sollte den Euro schönschreiben", sagt Meuthen. Mit der Problematik hatte er sich schon in Köln intensiv beschäftigt. Er glaubte sich auszukennen, und der Euro entsprach nun ganz und gar nicht seiner Überzeugung.

Warum ist er überhaupt nach Hessen gegangen? "Im Grunde war es auch ein Sicherheitsmotiv. Drei Kinder wollten erst mal ernährt sein", sagt er. Die Stelle im Ministerium erschien ihm sicherer als ein Zeitvertrag an der Uni. Aber er nutzte die erstbeste Gelegenheit zum Wechsel. 1997 suchte die Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl einen Volkswirt. Meuthen bewarb sich und wurde genommen. Da war er gerade mal 35 Jahre alt. Seither lehrt er dort.

Und das hätte auch so bleiben können bis zur Pension, wenn ihm nicht die AfD dazwischengekommen wäre. Den Entschluss, in die Partei zu gehen, fasste er am Abend der Bundestagswahl 2013. Da sah er Bernd Lucke in den Zuschauerreihen bei Günther Jauch. Lucke durfte nicht bei den anderen Gästen sitzen. "Er wurde von Wolfgang Schäuble verspottet. Diese Arroganz der Macht hat mich zornig gemacht", beschreibt Meuthen seine Motivation.

"Weil das richtig aufregt": Strauß-Aufkleber auf der Ente

Für Politik hatte Meuthen sich immer interessiert. Als Jugendlicher verteidigte er Franz-Josef Strauß gegen die Sprüche seiner Klassenkameraden. Auch auf seinem ersten Auto, einer Ente, prangte ein Strauß-Aufkleber. "Weil ich wusste, dass das einige Leute richtig aufregt." Heute sieht er sich allerdings als Liberalen. Lakonisch bemerkt Meuthen: "Als Ökonom ist man liberal."

Mit Ende 20 hatte er kurz mit der FDP geliebäugelt. "Aber dann kam diese Geschichte mit der Pflegeversicherung, und das war mir alles zu etatistisch, zu sehr limitiert in eine Richtung, die ich gar nicht will." Gesellschaftspolitisch sei er allerdings heute noch "ein ganz schön konservatives Gemüt".

Sorge bereitet Meuthen, dass in der Bevölkerung Hemmungen fielen, das Diskursniveau sinke dramatisch: "Die Radikalisierung der Bevölkerung macht mir allerdings viel mehr Sorge als die behauptete Radikalisierung der Partei." Darum dürften die politischen Parteien diese Radikalisierung nicht befeuern.

Sie täten es aber dennoch. Als Beispiel führt er einen politischen Konkurrenten an, Baden-Württembergs Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid. Der SPD-Politiker wolle sich nicht mit ihm an einen Tisch setzen. "Der sagt, ich sei ein rassistischer Hetzer. Ich weiß nicht, wie der dazu kommt. Da kann er lange nach Belegen suchen, er wird keine finden, weil ich keiner bin", verteidigt sich Meuthen. Und: "Das ist Zündeln."

In der Tat tobt im Südwesten ein Parteienstreit darüber, wer vor der Wahl an einer Elefantenrunde des SWR teilnehmen wird. Überlegungen des Senders, Meuthen wegen der guten AfD-Umfrageergebnisse dazu einzuladen, werden heiß diskutiert. Neben Schmid hat auch Ministerpräsident Winfried Kretschamnn (Grüne) deutlich gemacht, sich nicht mit Meuthen an einen Tisch setzen zu wollen.

Plötzlich im Zentrum des Geschehens

Solcherart "Zündeln" erlebt Meuthen allerdings auch in der eigenen Partei. Damit meint er wohl vor allem den thüringischen Landesvorsitzenden Björn Höcke. Dessen Auftreten und Wortwahl dem Südwest-Spitzenmann vollkommen fremd sind.

Zu seinen Erfahrungen in der Partei zählt Meuthen denn auch jene über den teilweise schäbigen Umgang miteinander. "In keinem Menschen in der Politik habe ich mich so sehr getäuscht wie in Hans-Olaf Henkel", erzählt Meuthen. Vor dem Essener Parteitag im Juli, der schließlich zum Sturz von Bernd Lucke und damit zur Gründung des Ablegers Alfa führte, schrieb Meuthen einen offenen Brief an Henkel und forderte ihn auf, aus der Partei auszutreten. Anlass war Henkels harsche Kritik an AfD-Mitgliedern wie Konrad Adam.

"Ich hatte ihn immer für einen distinguierten älteren Herrn gehalten. Ich musste aber feststellen, dass der Mann einfach rüpelhaft ist", erzählt Meuthen. Also habe er sich gesagt: "Der Spalter muss raus." Damit habe er sich gleich mit einer ganzen Reihe Leute überworfen. Verhindern konnte er die Spaltung nicht. Doch rückblickend findet er die Entwicklung nur folgerichtig: "Heute denke ich, es ging tatsächlich nicht zusammen."

Vereinbarung mit der Ehefrau

Nach seinem offenen Brief geriet Meuthen plötzlich ins Zentrum des Geschehens. Er erinnert sich an den Pfingsturlaub mit seiner Familie an der Ostsee. Sein Telefon habe unaufhörlich geklingelt. Mal war Lucke dran, mal Petry. Dabei war Meuthen damals nur stellvertretender Landeschef in Baden-Württemberg. "Mir wurde in der damaligen Situation auf einmal auch angetragen, für die alleinige Führung der Partei anzutreten. Ich hielt das aber für keine kluge Idee." Schließlich hätten ihn Petry und einige weitere heutige Mitstreiter bekniet, den Co-Vorsitzenden zu machen.

Seit der Parteitag ihn wählte, kommt er kaum mehr eine Nacht vor zwei Uhr ins Bett. Die Belastung für die Familie sei riesig, erzählt er. Meuthen muss seine Spitzenkandidatur in Baden-Württemberg, den Parteivorsitz auf Bundes- und Landesebene, die Professur und die Familie unter einen Hut bringen.

Seine Frau ist nicht AfD-Mitglied und teilt längst nicht alle Positionen der Partei. Aber sie begleitet seine Arbeit wohlwollend kritisch. "Wir haben eine Vereinbarung: Diese Dreifachbelastung geht so nur bis zur Landtagswahl. Dann fällt die Entscheidung. Entweder bin ich dann Berufspolitiker oder vor allem wieder Professor an der Hochschule." Denn er müsse nicht zwanghaft Politik machen: "Ich kann auch nach Hause gehen."

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