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Nordindien Sechs Tote bei Angriff auf Luftwaffenbasis

Sechs Menschen sind bei einer Attacke auf einen indischen Luftwaffenstützpunkt an der Grenze zu Pakistan gestorben. Die Angreifer gehörten offenbar einer militanten Moslemgruppe an.

Bei einem Angriff auf eine Luftwaffenbasis im nordindischen Punjab sind vier Bewaffnete und zwei Angehörige der Luftwaffe getötet worden. Wie die indischen Streitkräfte mitteilten, attackierte eine Gruppe mutmaßlicher Extremisten die Basis in den frühen Morgenstunden. Bei dem Überfall in der Nähe der pakistanischen Grenze seien fünf Angehörige der Luftwaffe verletzt worden.

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Bei den Angreifern handele es sich offensichtlich um Angehörige der von Pakistan aus operierenden militanten Moslemgruppe Jaish-e-Mohammed. Ziel der Attacke sei offenbar die Zerstörung von Kampfflugzeugen und Hubschraubern gewesen. Das hätten die Extremisten aber nicht geschafft. Soldaten durchkämmten nach dem Ende des Schusswechsels die Basis auf der Suche nach Terroristen, berichtete der indische Nachrichtensender NDTV.

Wie der Nachrichtensender NDTV berichtete, begann der Angriff am Samstagmorgen gegen 3.30 Uhr. Die Bewaffneten seien in den Wohnbereich der Anlage eingedrungen, nicht aber in den Teil, in dem sich Kampfhubschrauber und andere Ausrüstung befänden, sagte die Sprecherin der Luftwaffe, Rochelle D'Silva.

Pathankot liegt 430 Kilometer nördlich der indischen Hauptstadt Neu Delhi. Die Stadt befindet sich an der Schnellstraße, die den von Aufständen heimgesuchten Bundesstaat Jammu und Kaschmir mit dem Rest des Landes verbindet. Die Grenze zu Pakistan ist ganz in der Nähe.

Ist Rivalität zwischen Indien und Pakistan Grund für Angriff?

Vor etwa einer Woche hatte Indiens Ministerpräsident Narendra Modi spontan Pakistan besucht, wo er mit seinem Amtskollegen Nawaz Sharif zusammentraf. Die beiden Länder verbindet eine jahrzehntelange Rivalität mit mehreren Auseinandersetzungen. Modis Besuch wurde als mögliches Zeichen einer Entspannung der Beziehungen der beiden benachbarten Atommächte gesehen. Die beiden Regierungschefs hatten bereits beim Weltklimagipfel in Paris Anfang Dezember ein ungeplantes Treffen abgehalten.

Indien wirft Pakistan vor, Aufständische in Kaschmir zu bewaffnen und auszubilden, die für eine Unabhängigkeit der umstrittenen Region von Indien und eine Angliederung an Pakistan kämpfen. Islamabad dementiert das. Seit dem Beginn des Konflikts 1989 sind dabei mehr als 68 000 Menschen getötet worden.

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