Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Spuren in den Irak Neue Details zur Münchner Anschlagswarnung

Die Polizei in München bleibt in Alarmbereitschaft. Erneut wurde ein Gebiet um den Bahnhof Pasing abgesperrt. Entscheidende Warnungen vor einem geplanten Terroranschlag kamen offenbar aus dem Irak.

Immer konkreter werden Berichte über die Warnungen,welche die Münchner Polizei vor einem angeblich geplanten Terroranschlag  im Auftrag des "Islamischen Staates" erhielt. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" stammten die Informationen unter anderem aus dem Irak. Mindestens ein Verdächtiger sei von Quellen aus Bagdad namentlich identifiziert worden. Er sollte sich mit anderen Terroristen in einem Münchner Hotel einquartiert haben, heißt es aus Sicherheitskreisen. Auch die CIA hatte vor einem Anschlag in Europa gewarnt. 

Besonders ernst nahmen die bayerischen Behörden einen polizeiinternen Hinweis aus Süddeutschland. Nach ARD-Informationen hatte sich am 23. Dezember ein "unbescholtener" Iraker auf einem Badener Polizeirevier gemeldet und vor einem Anschlag auf den Münchner Nahverkehr um den 6. Januar gewarnt. Er hätte ihnen den Kontakt seines Bruders im Irak gegeben, der wiederum sieben mutmaßliche Täter und ein Apartmenthotel in München benennen konnte.

Die Ermittlungen der eingeschalteten bayerischen Polizei - mit Codenamen "Januar" - sowie anderer europäischer Polizeibehörden, die um Hilfe gebeten worden waren, führten allerdings ins Leere. Das Hotel sei zwar observiert worden, es habe auch zwei Durchsuchungen gegeben, aber ohne jeden Befund. Auch deckten sich die genannten "arabischen Allerweltsnamen" nicht mit jenen, vor denen der französische Geheimdienst am Silvesterabend das BKA warnte. Diese kurzfristige Warnung war es, die die Polizei in München letztlich zu ihrem Aufruf an die Bevölkerung bewegte.

In der Silvesternacht hatte die Polizei den Münchner Hauptbahnhof und den Pasinger Bahnhof wegen Hinweisen auf einen angeblich drohenden Selbstmordanschlag einer Gruppe islamistischer Attentäter gesperrt. Die Bevölkerung wurde gebeten, große Menschenansammlungen zu meiden. Die Hinweise ließen sich bisher nicht erhärten.

Erneut Absperrung in Pasing

Die bayerische Polizei hat ihre Präsenz in München seitdem massiv erhöht. Die Sicherheitsdienste fahnden noch immer nach einer fünf- bis siebenköpfigen Gruppe von Syrern und Irakern, die Selbstmordanschläge am Münchner Hauptbahnhof und im Stadtteil Pasing geplant haben sollen.

In der Nacht zum Sonntag sperrte die Polizei nach Angaben des Bayerischen Rundfunks (BR) erneut die Umgebung vor dem Bahnhof im Stadtteil Pasing wegen Sprengstoffalarms. Ein Sprecher der Polizei bestätigte zunächst nur, dass es einen Einsatz gab. "Dabei ist nichts Verdächtiges gefunden worden", sagte der Sprecher. Laut BR hatte ein Sprengstoffsuchhund an einem Telefon an der Wand des Bahnhofsgebäudes angeschlagen.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Für diese Seite sind keine Kommentare vorgesehen.
 
Donald Trump ist in der Forbes-Liste der Superreichen auf Rang 505 abgerutscht.
Neues Forbes-Ranking
Donald Trump verliert in einem Jahr 800 Millionen Dollar
An der Marienbrücke in Dresden ist eine Sprengsatz-Attrappe entdeckt worden.
Nach Bombenanschlägen in Dresden
Sprengsatz-Attrappe an Brücke entdeckt
Flüchtlinge im französischen Calais. Die Regierung will sie nun auf das ganze Land verteilen.
Flüchtlingsverteilung in Frankreich
"Wir wissen sehr gut, dass es Probleme mit solchen Leuten gibt"
Gedenkt der Nazi-Verbrechen in der Ukraine: Bundespräsident Joachim Gauck.
Gauck in Babi Jar
"Wir Deutschen sprechen von unermesslicher Schuld"
Jürgen Todenhöfer will in Syrien einen Kommandeur der Nusra-Front interviewt haben.
"Das alles ist ein Witz"
Große Zweifel an spektakulärem Todenhöfer-Interview
Ahmed al-Assiri berät den saudischen Verteidigungsminister.
Saudi-Arabien fordert Kurswechsel in Syrien
"Die Ursache für den IS sind die Gräuel des Regimes"
In Singapur leben mehrere Kulturen miteinander. Damit das so bleibt, sollen alle Bürger gemeinsam mit der Polizei gegen Terror kämpfen.
Angst vor Anschlag
Singapur bildet Bürger zu Antiterror-Kriegern aus
Flüchtlinge sollen in der Unterkunft in der Berliner Zobeltitschstraße in der Nacht zu Donnerstag rebelliert haben.
Aufstand in Flüchtlingsunterkunft
Asylbewerber stürmen Büro von Berliner Wachdienst
Teure Gesundheit: Privat Krankenversicherte müssen zum Jahreswechsel mit zum Teil zweistelligen Tariferhöhungen rechnen. Foto: Armin Weigel/Symbol
Auswirkungen der Niedrigzinsen
Zweistellige Tariferhöhung bei privaten Krankenversicherern
Beate Zschäpe wird in München der Prozess gemacht.
NSU-Prozess
Beate Zschäpe bricht ihr Schweigen
Die im vergangenen Jahr eingeführte bundesweite Maut-Erweiterung soll nach Aussage des Verkehrsministeriums rund 380 Millionen Euro Mehreinnahmen im Jahr einbringen.
"Gute Nachrichten"
EU-Kommission verklagt Deutschland wegen Pkw-Maut
Eine schwedische Soldatin bei einer gemeinsamen Übung mit Russland. Die Wehrpflicht soll auch für Frauen gelten.
Comeback der Wehrpflicht
Schweden müssen wieder antreten - auch Frauen
Syriens UN-Botschafter Baschar al-Dschaafari.
Entsetzen über Video
Und der syrische UN-Botschafter lacht nur
Innerkoreanische Grenze bei Panmunjom: Einem Soldaten der nordkoreanischen Volksarmee soll die Flucht nach Südkorea gelungen sein. Foto: Song Kyeong-Seok/Archiv
Ungehindert durch Pufferzone
Südkorea: Nordkoreanischer Soldat schafft Flucht
Im Wagen des Angeklagten lagen Handgranaten, Schusswaffen, Munition sowie TNT-Sprengstoff samt Zünder. Foto: Polizeipräsidium Oberbayern Süd/Archiv
Mit Kalaschnikows nach Paris
Vier Jahre Haft für Waffenkurier
Feinstaub-Alarm in Stuttgart. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
"Raus aus der Dieselfalle"
Grüne wollen 2030 Ende für Verbrennungsmotoren
Beate Zschäpe meldet sich erstmals zu Wort
Nach drei Jahren
Zschäpe spricht zum ersten Mal im NSU-Prozess
In Darfur im Westsudan herrscht seit 13 Jahren Bürgerkrieg. Foto: Khales el Fiqi
Bürgerkrieg in Darfur
Amnesty: Sudan setzt Chemiewaffen gegen Bevölkerung ein
Israels Ehrengarde bringt den Sarg von Schimon Peres zum Parlament in Jerusalem.
Weißes Haus zum Tod des israelischen Altpräsidenten
Obama reist zu Beisetzung von Schimon Peres nach Jerusalem
Während der deutschen Besatzung von September 1941 bis November 1943 wurden in der «Weiberschlucht» bis zu 200.000 Menschen erschossen. Foto: Andreas Stein
Massaker in Babi Jar
Gauck sieht Nazi-Gräuel als Verpflichtung