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Zwölf Tote Islamischer Staat attackiert größten Ölhafen in Libyen

Die Terrormiliz IS hat den größten Hafen Libyens angegriffen, zwölf Menschen kamen dabei ums Leben. Die Attacke ließ den Ölpreis steigen.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat Militärangaben zufolge Libyens größten Ölhafen angegriffen. IS-Kämpfer hätten sich am Montag in der Nähe des größten Terminals Gefechte mit Wachmannschaften geliefert, berichteten Augenzeugen und Soldaten am Montag.

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Die Luftwaffe der international anerkannten Regierung in Tobruk habe die Attacke nahe des Hafens al-Sidra am Montag vereitelt, sagte der Sprecher. Nach Angaben einer Einheit zum Schutz der Erdölindustrie seien bei den Gefechten nahe des Hafens zwei Wachen und zehn Dschihadisten getötet worden.

Der wachsende Einfluss der Dschihadisten in der Region hatte zuletzt Besorgnis ausgelöst. Bereits im Oktober hatte der IS die Anlage mit einer Autobombe attackiert.

Kämpfer der Regierung Libyens (GNC) im Kampf gegen den IS in der nordlibyschen Stadt Sirte (Archivaufnahme vom März). (Foto: dpa)

Die Häfen in al-Sidra und im benachbarten Ras Lanuf sind seit über einem Jahr wegen der Machtkämpfe in Libyen nach dem Sturz von Machthaber Muammar Gaddafi geschlossen. Wegen der Kämpfe sowie der Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran zogen die Ölpreise im Tagesverlauf an.

Die zwei rivalisierenden Regierungen in Libyen hatten im Dezember einen UN-Friedensplan für das Land unterzeichnet. Er sieht die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit vor.

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