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Entwarnung am Bundeskanzleramt Spürhund löst falschen Alarm aus

Falscher Alarm im Bundeskanzleramt in Berlin: Weil ein Sprengstoff-Spürhund bei der Überprüfung der Post anschlug, war der Amtssitz von Angela Merkel für Stunden gesperrt worden.

Das Bundeskanzleramt war am Mittwochmorgen wegen einer verdächtigen Postsendung für mehrere Stunden gesperrt worden. Kurz vor 11.00 Uhr wurden alle Absperrungen wieder aufgehoben. Ein Sprengstoffhund hatte bei der routinemäßigen Überprüfung der Post auf dem Gehweg vor der Zufahrt am Morgen angeschlagen. In den Postkisten habe das Entschärferteam aber nichts Verdächtiges gefunden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Es sei noch unklar, was den Alarm letztlich ausgelöst habe.

Im Jahr 2010 war im Kanzleramt ein verdächtiges Päckchen sichergestellt worden. Es enthielt nach Aussage von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere eine sprengfähige Vorrichtung und stammte vermutlich von einer linksextremen Gruppe aus Griechenland.

Die Sicherheitslage in Deutschland ist gespannt nach den islamistischen Anschlägen im November in Paris. Mehrfach gab es seither Terroralarm, zuletzt in der Silvesternacht in München. Nach Hinweisen ausländischer Geheimdienste sperrte die Polizei dort den Hauptbahnhof und den Bahnhof Pasing und warnte die Öffentlichkeit. Im November wurde in Hannover ein Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden ebenfalls wegen akuter Anschlagsgefahr kurzfristig abgesagt.  

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