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Bundeswehr-Einsatz in Mali ausgeweitet Ab jetzt im Angesicht mit Terroristen

Anders als in der Vergangenheit werden künftig Hunderte Soldaten in den gefährlichen Norden Malis geschickt. Das Kabinett hat den Einsatz bewilligt. Auch das Kontingent im Irak wird aufgestockt.

Die Bundeswehr soll noch stärker für den Kampf gegen islamistische Terrorgruppen eingesetzt werden. Das Bundeskabinett beschloss die Entsendung von insgesamt 550 zusätzlichen Soldaten ins westafrikanische Mali und in den Irak.

In Mali soll sich die Bundeswehr dann mit bis zu 650 Soldaten an der UN-Friedenstruppe Minusma beteiligen. Auftrag ist es, das Land nach dem Islamisten-Aufstand 2012 wieder zu stabilisieren. Die Extremisten eroberten damals gemeinsam mit Tuareg-Rebellen den Norden Malis, ehe französische Truppen sie 2013 zurückdrängten.

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Der Einsatz ist gefährlich. Anders als in der Vergangenheit sollen die nun entsandten Soldaten größtenteils im gefährlichen Norden Malis stationiert werden und dort mit niederländischen Soldaten zusammenarbeiten, die in der Stadt Gao ein großes Feldlager betreiben. Seit Beginn der Mission 2013 sind dort 72 Blauhelmsoldaten getötet worden.

Zu den Hauptaufgaben der deutschen Truppen zählen Aufklärung, die Sicherung des Feldlagers und Logistik. Die Verlegung soll in einigen Wochen beginnen, bis Ende Mai sollen alle Soldaten vor Ort sein. Weitere Bundeswehr-Soldaten bilden im relativ sicheren Süden im Rahmen einer EU-Mission die malischen Streitkräfte aus.

Mehr Bundeswehr-Soldaten in den Irak

Außerdem will die Bundesregierung den Ausbildungseinsatz im Nordirak aufstocken. Dort sollen künftig bis zu 150 deutsche Soldaten die kurdischen Peschmerga für ihren Kampf gegen die Extremistenmiliz IS trainieren. Bisher lag die Mandatsobergrenze für diesen Einsatz bei 100 Soldaten.

Die Bundeswehr bildet in der Stadt Erbil kurdische Soldaten aus, die gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) kämpfen. Die Peschmerga-Einheiten sollen dafür auch weiterhin Waffen aus Deutschland erhalten.

Der Bundestag entscheidet voraussichtlich Ende Januar über die Ausweitung beider Einsätze.

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