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Zeitgleiche Selbstmordanschläge zu Silvester geplant München war eines von sechs IS-Attentatszielen

Aus dem Irak, den USA und Frankreich soll vor Anschlägen in München gewarnt worden sein. Nun meldet eine Zeitung: Ein Hinweis kam auch aus Ankara - zu Plänen, die noch weit zerstörerischer waren.

Die mutmaßlichen Vorbereitungen für Anschläge in München in der Silvesternacht gehörten laut einem Zeitungsbericht zu einem Plan der Terrormiliz IS für sechs zeitgleiche Attentate. Der türkische Geheimdienst habe die europäischen Partner rechtzeitig gewarnt und die Gewalt damit verhindert, berichtete die englischsprachige "Hürriyet Daily News" unter Berufung auf ungenannte Regierungsvertreter. Deutsche Stellen hätten sich bei der Türkei bedankt. Von der Regierung in Ankara lag zunächst keine Stellungnahme vor.

Dem Bericht zufolge stieß der türkische Geheimdienst MIT nach der Festnahme von zwei mutmaßlichen IS-Mitgliedern in Ankara auf die Anschlagspläne. Die beiden Verdächtigen sollen zu Silvester Selbstmordanschläge in der türkischen Hauptstadt geplant haben. Zeitgleich hätten andere IS-Aktivisten in München sowie in Belgien, Großbritannien, Frankreich und Österreich zuschlagen wollen.

Hinweise von verschiedenen Geheimdiensten

In München waren am Silvesterabend wegen Hinweisen auf bevorstehende Anschläge der Hauptbahnhof und der Bahnhof in Pasing für mehrere Stunden gesperrt worden. In der belgischen Hauptstadt Brüssel wurden öffentliche Silvesterfeiern abgesagt. Medien hatten berichtet, es hätte schon vor Weihnachten Warnungen aus dem Irak gegeben. 

Einen frühen Hinweis soll es zudem ein paar Tage vor dem Jahreswechsel aus den USA gegeben haben. Die konkrete Warnung soll an Silvester vom französischen Geheimdienst gekommen sein. Sie enthielt ein mögliches Szenario wie in Paris, wo im November Attentäter mit Maschinenpistolen und Sprengstoff an verschienenen Orten zuschlugen und 130 Menschen töteten.

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