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Wie Michelle zu Waffen steht Barack Obamas überraschendes Geständnis

Barack Obama ist das Ende der Waffengewalt in den USA ein wichtiges Anliegen. Gegenüber Bürgern räumt er nun jedoch ein, dass er verstehen kann, warum sich Amerikaner auf dem Land schützen möchten.

US-Präsident Barack Obama hat den Besitz von Waffen als eine sehr spaltende Angelegenheit für die amerikanische Gesellschaft bezeichnet. In städtischen und ländlichen Gebieten lebten die US-Bürger in unterschiedlichen Realitäten, sagte Obama in einem von CNN übertragenen Forum über Waffengewalt in den USA in Fairfax.

Er könne verstehen, warum jemand auf dem Land im US-Staat Iowa eine Waffe zum Selbstschutz haben wolle, sagte er. Selbst seine Ehefrau Michelle habe ihm gesagt, dass sie eine Schrotflinte oder ein Gewehr besitzen wollen würde, um sich in einem isolierten Gebiet schützen zu können. "Sie hatte absolut Recht", sagte Obama. Der Waffenbesitz in Chicago könne dagegen gefährlicher sein.

Der US-Präsident versucht derzeit, Argumente für schärfere Regeln für Waffenkontrollen zu liefern. Gleichzeitig kämpft er gegen Kritiker, die anführen, er nehme mit solchen Richtlinien den Bürgern ein im Zweiten Zusatzartikel der US-Verfassung verankertes Grundrecht weg. In diesem ist festgelegt, dass Bürger der Vereinigten Staaten Waffen besitzen dürfen.

Obama will demokratische Gegner einer Waffenreform nicht unterstützen

Seine Maßnahmen und Vorschläge – eine Kombination aus schärferen Kontrollen und technischen Änderungen – würden den Waffenmissbrauch nicht komplett stoppen, räumte Obama ein. "Aber sie würden ihn wenigstens senken." Er respektiere den zweiten Verfassungszusatz. Er akzeptiere das dort verankerte Recht der Menschen, Waffen zu tragen. "Aber wir müssen uns einig sein, dass Waffen nicht in falsche Hände geraten dürfen", sagte Obama.

Er werde bei der Wahl seines Nachfolgers niemanden unterstützen, der sich nicht für eine Waffenreform ausspreche – selbst wenn es ein Demokrat sei, schrieb der amerikanische Staatschef außerdem in einem aktuellen Beitrag in der "New York Times". 90 Prozent aller US-Bürger seien für solch eine Überarbeitung der Gesetze. Sollte die Bevölkerung seinem Beispiel folgen, würden die USA "die Führung wählen, die sie verdient".

Obama führte erneut aus, dass die USA das einzige entwickelte Land weltweit seien, in dem diese Art von Gewalt in dieser Häufigkeit herrsche. Jedes Jahr würden mehr als 30.000 Amerikaner ihr Leben durch Waffengewalt verlieren.

Auch wenn schärfere Waffengesetze nicht mehr in seiner Amtszeit eingeführt würden, könnte man jetzt Maßnahmen ergreifen um Leben zu retten, bekräftigte der Präsident. Dabei müsse allerdings jeder mitspielen: die Regierung, der Kongress, die private Waffenindustrie und die Bürger.

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