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Nordirak IS greift türkische Soldaten an - und verliert eigene Kämpfer

Eigentlich hatten es die IS-Kämpfer auf Peschmerga-Kämpfer und deren türkische Ausbilder abgesehen. Ergebnis: 17 tote IS-Terroristen, keine Verluste auf der Seite der Türken.

Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben einem Medienbericht zufolge ein Peschmerga-Camp mit türkischen Militärausbildern im Nordirak angegriffen. Die türkische Nachrichtenagentur DHA meldete am Freitag, 17 IS-Kämpfer seien bei den Gefechten am Lager in Baschika nahe Mossul getötet worden. Türkische Soldaten seien weder verletzt noch getötet worden.

Im vergangenen Monaten war das Lager nahe der Front mindestens zwei Mal angegriffen worden. Mehrere Türken waren verletzt worden. Bereits Mitte Dezember hatte der IS eine Großoffensive von Mossul aus gestartet. Damals sollen mindestens 180 IS-Kämpfer getötet worden sein, auch 17 kurdische Kämpfer starben. Die Dschihadisten hatten Mossul im Sommer 2014 bei einer Blitzoffensive erobert.

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Der türkische Einsatz in Baschika hatte Ende vergangenen Jahres zu einer Krise mit der irakischen Regierung geführt. Auslöser war die Verlegung von rund 150 türkischen Soldaten und mindestens 20 Panzern in das Lager. Sie sollten nach Angaben der Regierung in Ankara die türkischen Militärausbilder in Baschika schützen, die dort kurdische Peschmerga und sunnitische Kämpfer im Kampf gegen den IS trainieren.

Nach Darstellung der irakischen Regierung war die Verlegung nicht abgesprochen. Bagdad forderte den Abzug der Soldaten. Die türkische Regierung räumte schließlich eine "Fehlkommunikation" ein und kündigte an, die umstrittenen Truppen aus Baschika abzuziehen. Im Nordirak bilden auch Bundeswehr-Soldaten kurdische Peschmerga-Kämpfer aus.

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