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US-Hellfire-Rakete Was macht die Rakete in Kuba?

Eigentlich sollte sie nach einer Nato-Übung in Europa zurück in die USA gebracht werden. Doch sie landete in Kuba. Seither versuchen die USA ihre Rakete zurückzubekommen. Bisher vergeblich.

Eine amerikanische Hellfire-Rakete ist laut einem Medienbericht versehentlich nach Kuba geschickt worden. Der Vorfall habe sich 2014 ereignet, seitdem versuchten die USA, die Rakete zurückzubekommen, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf nicht näher genannte Personen. Ein Sprecher des US-Außenministeriums wollte sich am Freitag nicht dazu äußern.

Dem Bericht zufolge verschickte der Hersteller Lockheed Martin Corporation die Rakete für eine Nato-Übung nach Spanien – nachdem er die Erlaubnis des Außenministeriums bekommen hatte. Im Anschluss wurde sie allerdings nicht wieder zurück in die USA verfrachtet, sondern am Pariser Flughafen Charles de Gaulle in eine Air-France-Maschine verladen. Das Ziel: Havanna. Wie es dazu kommen konnte, ist laut dem Bericht unklar. Die Rakete enthielt demzufolge keinen Sprengstoff.

US-Regierung versucht immer noch, Rakete wiederzubekommen

Als die Verantwortlichen den Vorfall bemerkten, sei es zu spät gewesen, schreibt das "Wall Street Journal" weiter. Seitdem versuche die US-Regierung, die Rakete wiederzubekommen. Es liefen zudem Untersuchungen, ob es eine Serie von Fehlern gewesen sei oder jemand sie absichtlich falsch verschickt habe.

Hellfire-Raketen wurden zur Bekämpfung von Panzern, Gebäuden und anderen Objekten aus der Luft entwickelt. Das Geschoss kann von Hubschraubern und Drohnen abgefeuert werden.

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