Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

200.000 Flüchtlinge pro Jahr Mehrheit der Deutschen ist für die Obergrenze

2015 kamen mehr als eine Million Flüchtlinge nach Deutschland. CSU-Chef Horst Seehofer will die Flüchtlingszahl dieses Jahr auf 200.000 begrenzen. In der Bevölkerung kommt der Vorschlag an.

In der Debatte um eine Obergrenze für die jährliche Aufnahme von Flüchtlingen haben sich die Deutschen mehrheitlich für den Vorschlag von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer ausgesprochen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid. Demnach sagen 48 Prozent der Befragten, dass sie für ein maximales Kontingent von 200.000 Asylsuchenden pro Jahr sind. 44 Prozent lehnen dies ab. Der CSU-Chef hatte am vergangenen Sonntag eine Obergrenze in Höhe von 200.000 Flüchtlingen für Deutschland gefordert.

Auch interessant: Aigner warnt - "9 von 10 Flüchtlingen nicht ausreichend qualifiziert"

In der Wählergunst ist die SPD auf ein Zwei-Jahres-Tief gefallen. Im aktuellen Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstitut Emnid erhebt, kommt sie nur noch auf 23 Prozent (minus ein Prozentpunkt). Eine andere Umfrage vor wenigen Tagen sah die SPD bei 22,5 Prozent. Diesen Wert hatte sie zuletzt im Frühjahr 2014 erreicht. Auch die AfD verliert trotz der Silvester-Attacken einen Punkt und kommt jetzt auf acht Prozent. Einen Zähler zulegen können die Grünen (zehn Prozent).

Die Union liegt wie zuletzt bei 39 Prozent, auch die Linke bleibt unverändert (zehn Prozent), die FDP stagniert bei vier Prozent. Sechs Prozent entfallen auf Sonstige (plus ein Prozentpunkt). Emnid befragte für den Sonntagstrend am 5. und 6. Januar 940 Personen und zur Obergrenze am 7. Januar 501 Personen.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Für diese Seite sind keine Kommentare vorgesehen.