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Übergriffe an Silvester in Köln Das wissen die Ermittler über die Tatverdächtigen

Mehr als eine Woche nach den Übergriffen in Köln sind immer noch viele Fragen offen. Zum Beispiel: Wer sind die Täter? Ein Bericht des Innenministeriums gibt nun erste Details bekannt.

Die nach der Silvester-Gewalt in Köln bislang von der Landespolizei ermittelten 19 Tatverdächtigen sind allesamt Nichtdeutsche. Zehn von ihnen haben den ausländerrechtlichen Status "Asylbewerber", wie aus dem in Düsseldorf vorgestellten Bericht des NRW-Innenministeriums zu den Vorgängen in der Silvesternacht hervorgeht. Sieben der Tatverdächtigen halten sich demnach vermutlich illegal in Deutschland auf, zwei sind unbegleitete jugendliche Flüchtlinge.

14 der 19 Tatverdächtigen stammen demnach aus Marokko und Algerien, vier befinden sich wegen der Vorgänge in der Silvesternacht in Untersuchungshaft. Keiner der Verdächtigen hat dem Bericht zufolge einen verzeichneten Wohnsitz in Köln.

Die für die Bahnhöfe zuständige Bundespolizei hatte ihrerseits bis Freitag insgesamt 31 Verdächtige registriert. Darunter waren 18 Asylbewerber, wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums mitgeteilt hatte.

"Fast nur Menschen mit Migrationshintergrund"

In einer Sondersitzung des Innenausschusses im Düsseldorfer Landtag sagte der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD): "Sowohl die Zeugenaussagen als auch der Bericht der Polizei Köln sowie die Schilderungen der Bundespolizei deuten darauf hin, dass es fast ausschließlich Menschen mit Migrationshintergrund waren, die diese Straftaten begangen haben."

Der Staat dürfe bei der Aufklärung nichts vertuschen oder unter den Teppich kehren, betonte der Minister. In Köln hatten sich in der Silvesternacht nach Polizeiangaben kleinere Gruppen aus einer Menge von rund 1000 Männern gelöst, die vor allem Frauen umzingelt, begrapscht und bestohlen haben sollen. Zahlreiche Opfer und Zeugen sprachen von Tätern nordafrikanischer oder arabischer Herkunft. Die Zahl der Anzeigen stieg mittlerweile auf mehr als 500.

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