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Islamischer Staat Luftschläge zerstören Geldspeicher der Terrormiliz

Ein Luftschlag der US-geführten Allianz hat in Mossul ein IS-Bargeldlager zerstört. "Millionen" für geplante Terroranschläge seien vernichtet worden. Zivile Opfer habe man hinnehmen müssen.

Nach Angaben des Pentagon hat die von den USA angeführte Anti-Terror-Allianz bei einem Luftangriff ein Bargeldlager der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in der irakischen Stadt Mossul zerstört. Nach Angaben des Senders CNN war der Angriff auf das Gebäude besonders heikel, weil in der Gegend auch viele Zivilisten wohnten.

Rund sieben Personen seien bei dem Angriff ums Leben gekommen, obwohl US-Drohnen die Region im Vorfeld intensiv überwacht hätten. Sie sollten herausfinden, wann sich besonders wenig Zivilisten dort aufhielten.

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Die Zerstörung des Finanzsystems ist ein wichtiges Ziel der Luftangriffe. Nach Angaben eines Pentagon-Sprechers wurde durch zwei 900-Kilogramm-Bomben Geld im Wert von "Millionen" Dollar zerstört. Die genaue Summe sei unklar – ebenso die Währung. Aber es handele sich wohl um die größte Menge an Bargeld, die bei Luftangriffen auf den IS seit einem Jahr zerstört worden sei, hieß es aus dem US-Verteidigungsministerium.

Zivile Opfer werden in Kauf genommen

"Das Geldlager wurde vom IS genutzt, um terroristische Aktivitäten zu finanzieren", sagte Ben Tisdale, Sprecher der US-Kommandozentrale. Das Ziel sei so wichtig gewesen, dass die US-Truppen auch zivile Opfer in Kauf genommen hätten.

Um mehr zentrale Erfolge gegen den IS zu erzielen, hätte sich laut CNN die Strategie der US-Truppen in den folgenden Wochen geändert. Man würde nun bei bestimmten Angriffen häufiger hinnehmen, dass auch Zivilisten unter den Opfern seien.

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