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Selbstmordanschlag in Istanbul Was wir über die deutschen Terroropfer wissen

Der Veranstalter war spezialisiert auf Menschen "in den besten Jahren". Die deutschen Touristen hatten die "Drei-Länder-Erlebnisreise" gebucht. Die Opfer stammen aus fünf Bundesländern.

Bei dem Anschlag eines Selbstmordattentäters in Istanbul sind möglicherweise mehr Deutsche ums Leben gekommen, als bislang bekannt. Die türkischen Behörden gehen nach vorläufigen Erkenntnissen davon aus, dass es sich bei allen zehn Todesopfern um Bundesbürger handelt. In Berlin gab es dafür zunächst jedoch keine Bestätigung. Die Bundesregierung geht bislang von acht deutschen Todesopfern aus. Neun Deutsche wurden demnach zum Teil schwer verletzt.

Bei den Opfern aus Rheinland-Pfalz handelt es sich um ein Ehepaar aus Mainz – einen 61 Jahre alten Mann und seine 59 Jahre alte Frau – sowie einen 73 Jahre alten Mann aus Bad Kreuznach, wie ein Sprecher des Mainzer Innenministeriums am Mittwochmorgen sagte. Die Ehefrau des Mannes aus Bad Kreuznach erlitt demnach schwere Verletzungen und liegt in einer Istanbuler Klinik.

Bei dem Opfer aus Hessen handelt es sich nach Angaben der Staatskanzlei um einen 67 Jahre alten Mann aus dem mittelhessischen Stadtallendorf. Seine 50-jährige Frau sei verletzt worden.

Auch zwei Eheleute im Alter von 71 und 73 Jahren aus Falkensee in Brandenburg seien umgekommen, sagte der Potsdamer Regierungssprecher Andreas Beese. 

Auch ein Berliner wurde getötet. Eine Frau aus der Hauptstadt wurde nach Angaben von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) schwer, ein Mann leicht verletzt. 

Am Mittwochvormittag wurde bekannt, dass unter den Opfern zudem drei Sachsen sind. Das sei "traurige Gewissheit", sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) in Dresden. Nach Angaben des Innenministeriums handelt es sich um eine 70-Jährige aus Leipzig sowie zwei 51 und 75 Jahre alte Männer aus Dresden.

Verletzte aus Niedersachsen und Bayern

Auch zwei Niedersachsen wurden verletzt. Es handelt sich dabei um einen 76-jährigen Mann und eine 79-jährige Frau. Das Ehepaar stammt nach Angaben eines Sprechers des Innenministeriums in Hannover aus dem südwestlichen Niedersachsen, genauere Angaben dazu gab es nicht. Die beiden Senioren gelten als leicht verletzt, sie werden derzeit in einem Istanbuler Krankenhaus behandelt.

Zwei Menschen aus Bayern wurden verletzt. Entsprechende Angaben der "Augsburger Allgemeinen" wurden der Deutschen Presse-Agentur in München von Sicherheitskreisen bestätigt. Bei den Verletzten soll es sich um ein Ehepaar aus dem unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg handeln. Nach Angaben der Sicherheitskreise wurde die Frau bei dem Anschlag schwer verletzt, der Mann wurde demnach leicht verletzt.

Die Opfer des Anschlags in Istanbul waren nach Angaben des Reiseveranstalters Lebenslust Touristik auf einer Drei-Länder-Erlebnisreise und wollten laut "Berliner Zeitung" am Abend weiter nach Abu Dhabi und Dubai. Zum Zeitpunkt des Anschlags seien 33 Menschen mit dem Berliner Reiseveranstalter in Istanbul unterwegs gewesen, hieß es.

Für Angehörige sei eine Hotline mit der Nummer 030 880013039 eingerichtet worden.

Kunden, die einen Türkeiaufenthalt mit Beginn bis zum 31. Januar gebucht haben, könnten die Reise kostenfrei stornieren oder umbuchen. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben auf Gruppenreisen für Menschen "in den besten Jahren" spezialisiert.

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