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Terroranschlag in Istanbul "Ich sah, wie er die Zündung der Bombe zog"

Sibel Satiroglu hat den Terror in Istanbul hautnah miterlebt und womöglich deutschen Touristen das Leben gerettet. Der Polizei schilderte die Reiseleiterin den Moment des Anschlags.

Womöglich hat Sibel Satiroglu verhindert, dass bei dem Terroranschlag am Dienstag in Istanbul noch mehr Menschen ums Leben gekommen sind. Wie die Tageszeitung "Hürriyet" berichtet, schrie die Reiseführerin kurz vor der Explosion laut auf Deutsch "Lauft weg!" Satiroglu selber überlebte den Anschlag und wird mit Verletzungen am Fuß und an den Ohren derzeit im Krankenhaus behandelt.

Ohne Angaben darüber zu machen, wie sie an das Protokoll gelangt ist, zitiert die "Hürriyet" die Aussage, die die Reiseführerin bei der Polizei gemacht haben soll. Darin heißt es: "Ich war gerade dabei, die Gruppe von 20 bis 25 Personen über den ägyptischen Obelisken zu informieren, als ich ein Klickgeräusch hörte. Mir kam das Geräusch nicht normal vor und ich habe nach rechts geschaut."

"In der Gruppe sah ich einen jungen Mann, der wie ein türkischer Staatsbürger aussah. Er war modern angezogen, hatte ein sauberes Gesicht und trug einen Kinnbart. Ich sah, wie er die Zündung der Bombe zog und schrie auf Deutsch 'Lauft weg'. Wir sind losgerannt, in diesem Moment ist auch die Bombe explodiert", schilderte Satiroglu demnach weiter.

Sofern diese Meldung von "Hürriyet" den Tatsachen entspricht, würde die Schilderung Berichte widerlegen, die am Dienstag die Runde machten. Danach sei der Attentäter auf die Gruppe zugelaufen. Beim Anschlag auf den Sultanahmet-Platz in der historischen Altstadt von Istanbul wurden zehn Menschen getötet - offenbar alles Deutsche.

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