Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Provinz Diyarbakir Schwerer Anschlag trifft Polizeirevier in der Türkei

Wieder erschüttert ein schwerer Bombenanschlag die Türkei. Diesmal trifft es den Südosten des Landes, mindestens fünf Menschen sterben, Dutzende werden verletzt. Die Schuldigen stehen schnell fest.

Bei einem Autobombenanschlag auf eine Polizeistation im Südosten der Türkei sind mindestens fünf Menschen getötet und 39 weitere verletzt worden. Der Anschlag sei von Anhängern der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in der Stadt Cinar in der Provinz Diyarbakir verübt worden, teilten die Behörden der Region mit. In mehreren Städten im Südosten der Türkei herrschen seit einiger Zeit wieder kriegsähnliche Zustände.

Zwei Menschen wurden den Angaben zufolge direkt durch den Autobombenanschlag getötet. Drei weitere Menschen starben demnach, als ein angrenzendes Gebäude infolge der Schäden einstürzte. Zuvor war von 22 Verletzten die Rede gewesen, darunter sechs Polizisten und drei Kinder.

Die Polizeiwache wurde schwer beschädigt, wie in türkischen Medien veröffentlichte Fotos zeigte. Laut dem Büro des Gouverneurs wurden durch den Bombenanschlag 14 Menschen verletzt, 25 weitere durch den Einsturz des angrenzenden Gebäudes.

Auch Frauen und Kinder betroffen

Die Nachrichtenagentur Dogan berichtete, auch naheliegende Polizeiunterkünfte seien angegriffen worden, wodurch Frauen und Kinder von türkischen Polizisten verletzt worden seien. Demnach kam es nach dem Bombenanschlag auch zu Raketen- und Schusswaffen-Angriffen.

Kurdische Aufständische hatten im Jahr 1984 im Südosten der Türkei einen Kampf um größere Autonomierechte begonnen. Der jahrzehntelange Konflikt der Regierung in Ankara mit der PKK war im Sommer wieder eskaliert, der vor drei Jahren eingeleitete Friedensprozess kam zum Erliegen. 

Die Armee geht in den Kurdengebieten im Südosten des Landes seit Dezember mit aller Härte gegen Aktivisten vor. In mehreren Städten wurden Ausgangssperren verhängt. In dem Konflikt wurden in den vergangenen 30 Jahren etwa 45.000 Menschen getötet.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Hier kann nicht mehr kommentiert werden.
 
CDU-Generalsekretär Peter Tauber mit Kanzlerin und Parteichefin Angela Merkel.
Flüchtlingspolitik
CDU-General weist Österreichs Kritik an Merkel zurück
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt im Deutschen Bundestag.
Streit um Pkw-Maut
Dobrindt verlangt von Österreich mehr Gelassenheit
Die EU-Kommission hat nach jahrelangem Streit grünes Licht für eine abgeänderte Version der Pkw-Maut gegeben. Foto: Stephanie Lecocq
Kein Verständnis
Dobrindt: Klage Österreichs gegen Maut wäre unverständlich
Nach dem Konzept des baden-württembergischen Innenministers sollen die Abschiebehaft ausgeweitet, Sozialleistungen für abgelehnte Asylbewerber gekürzt und ein Rückführungszentrum in Ägypten eingerichtet werden. Foto: Lino Mirgeler/Archiv
Vor CDU-Parteitag
Unterstützung für Strobls Abschiebe-Konzept
Der rheinland-pfälzische AfD-Chef Uwe Junge (hier mit Frauke Petry) will viele Flüchtlinge dulden.
Asylkrise
AfD-Zoff über Abschiebungen nach Afghanistan
Der Ministerpräsident Italiens spricht auf einer Wahlkampfveranstaltung zum bevorstehenden Referendum in Florenz. Foto: Iberio Barchielli
Kampagnen beendet
Italien bangt Verfassungsreferendum entgegen
Als erster neugewählter US-Präsident seit Jahrzehnten telefonierte Trump mit der Präsidentin Taiwans. Foto: Shawn Thew/Archiv
Diplomatisches "No-go"
Ärger mit China? Trump telefoniert mit Taiwans Präsidentin
CDU-Generalsekretär Peter Tauber.
Flüchtlingspolitik
CDU-General Tauber für schärfere Abschiebepraxis
Führte ein diplomatisch unübliches Telefonat mit Taiwan: Donald Trump.
Diplomatie
Trump telefoniert mit Taiwan und riskiert den Zorn Chinas
Sirwan Barsani.
Kurdische Peschmerga
"Wir reden mit Bagdad über eine Teilung des Irak"
Trump provoziert China.
Weißes Haus distanziert sich von Bruch jahrzehntelanger US-Diplomatie
Trump telefoniert mit Taiwans Präsidentin und riskiert den Zorn Pekings
In den vergangenen Tagen hat der Trauerkonvoi mit der Urne von Fidel Castro, begleitet von der Anteilnahme hunderttausender Menschen, zahlreiche Städte des sozialistischen Karibikstaates passiert.
Ende einer Ära
Abschied von Fidel Castro in Santiago de Cuba
Gilles de Kerchove, Anti-Terror-Koordinator der EU, fordert Gegenbotschaften gegen die IS-Ideologie.
Terrormiliz IS
Anti-Terror-Kämpfer sieht "steigendes Risiko für Anschläge"
CDU-Vorsitzende Angela Merkel bei der Regionalkonferenz in Jena.
Basisbesuch der Kanzlerin
Merkel rechtfertigt sich für Händeschütteln mit Flüchtlingen
Aufbruch zu rot-rot-grün? Die beiden Berliner Grünen-Vorsitzenden Bettina Jarasch und Daniel Wesener bei einer Landesdelegiertenkonferenz. Foto: Gregor Fischer/ARCHIV
Rot-Rot-Grün vor dem Start
Berliner Grüne stimmen über Koalitionsvertrag ab
Volker Beck, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen.
Grünen-Politiker
Volker Beck verliert Kampf um aussichtsreichen Bundestags-Platz
Kulturstaatsekretärin Monika Grütters.
Monika Grütters
Merkel-Freundin soll Berliner Krisen-CDU retten
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) auf der Integrationskonferenz des Deutschen Landkreistages.
Appell an Zuwanderer
De Maizière fordert "Bekenntnis zu Gewaltfreiheit"
Zwischen 15 und 17 Jahre alt waren die Jungen, die in die Obhut von bekannten Pädophilen übergeben wurden.
Makabres Experiment
Berliner Senat schickte Straßenjungen zu Pädophilen
Die Hamburger Polizei bereitet sich auf Proteste vor.
G-20 Gipfel
Hamburg rechnet mit größten Protesten seiner Geschichte