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US-Soldaten in Iran Diese Bilder wecken "den ganzen Zorn" der Republikaner

Das US-Militär präsentiert seine Soldaten gern als "harte Männer". Harte Männer mit erhobenen Händen zeigten hingegen die jüngsten Bilder aus dem Iran. Sie bringen das Pentagon in Erklärungsnot.

Die kurzzeitige Inhaftierung von zehn amerikanischen Seeleuten durch den Iran sorgt auch nach deren Freilassung für Spannungen zwischen beiden Ländern. Die US-Regierung stört sich an Videoaufnahmen des iranischen Staatsfernsehens, auf denen zu sehen ist, wie die Seeleute auf dem Boden knien und die Hände über den Kopf gefaltet haben.

"Ich mag es nicht, zu sehen, wie unsere Leute von ausländischen Kräften festgenommen werden", sagte Verteidigungsminister Ashton Carter in Tampa. Carter machte aber zugleich klar, dass der Gesamtkontext der Bilder fehle. "Man sieht das durch die Linse des iranischen Mediums", sagte er. "Wir müssen den Jungs die Möglichkeit geben, uns zu sagen, was wirklich passiert ist und was der Gesamtzusammenhang war."

Dem Pentagon und dem Außenministerium wird in den USA vorgeworfen, wegen des unmittelbar bevorstehenden Erfolgs in den Atomverhandlungen mit dem Iran diplomatische Spannungen vermeiden zu wollen und deswegen zurückhaltend auf den Vorfall zu reagieren. Der Zwischenfall war auch Thema bei der TV-Debatte der republikanischen Präsidentschaftsbewerber. "Wenn ich als Präsident gewählt werde, wird kein Soldat und keine Soldatin von keiner Nation (...) auf die Knie gezwungen", donnerte Ted Cruz. Diese Länder würden "die ganze Macht und den ganzen Zorn" der USA zu spüren bekommen.

Nach iranischen Angaben waren die US-Soldaten am Dienstag auf zwei Marinebooten bis zu zwei Kilometer tief in die Hoheitsgewässer des Irans eingedrungen. Daraufhin wurden die Boote und zehn Soldaten, darunter eine Frau, festgesetzt. Weniger als 24 Stunden später kamen sie wieder frei. Carter sprach von einem Navigationsfehler. "Sie waren eindeutig nicht auf der Position, auf der sie sein wollten."

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