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Kampfeinsätze gegen den IS Russland kooperiert in Syrien enger mit Assad

Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat arbeitet Russland immer stärker mit dem Assad-Regime zusammen. Russische Jets flogen jetzt gemeinsam mit syrischen Piloten Einsätze. 

Russland und Syrien haben erstmals einen gemeinsamen Kampfeinsatz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geflogen. Ein Angriff russischer Jets vom Typ Suchoi Su-25 sei von MiG-29-Jägern der syrischen Luftwaffe unterstützt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Demnach wurden die beiden russischen Bomber während des Einsatzes am Donnerstag von zwei syrischen Kampfjets abgesichert.

Zuvor hatten syrische Piloten die russische Basis Hamaimim besucht, um den Einsatz zu koordinieren. Moskau ist ein enger Partner des Regimes von Präsident Baschar al-Assad und fliegt seit Ende September Luftangriffe im Bürgerkriegsland Syrien.

Assad werden Kriegsverbrechen vorgeworfen

Im Westen gibt es starke Vorbehalte, mit Präsident Assad gegen die Terrororganisation des sogenannten Islamischer Staates zusammenzuarbeiten.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon prangerte das Aushungern Hunderttausender Menschen in Syrien als Kriegsverbrechen an. Alle Konfliktparteien machten sich des Verbrechens schuldig, sagte Ban in New York. Die Qualen der Menschen in der belagerten Stadt Madaja seien ein neuer Tiefpunkt in dem fast fünf Jahre dauernden Konflikt. Alte und Kinder, Männer und Frauen bestünden nur noch aus Haut und Knochen.

Frankreich, Großbritannien und die USA verlangten eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates zu den Belagerungen, unter denen nach Aussagen des Generalsekretärs knapp 400.000 Menschen leiden. Der Rat solle ein sofortiges Ende der Belagerungen verlangen.

Die Terrormiliz Islamischer Staat belagert laut Ban Gebiete mit rund 200.000 Menschen. Truppen des Diktators Baschar al-Assad und loyale Kämpfer hätten Orte mit etwa 180.000 Menschen eingeschlossen, darunter Madaja. Rebellen-Gruppen seien für die Abriegelung von 12.000 Menschen verantwortlich. Im Laufe der Woche hatten zwei Konvois Lebensmittel und Medizin für die 40.000 Menschen in Madaja geliefert. Seit Oktober waren die Bewohner der Stadt an der Grenze zu Syrien von Hilfslieferungen abgeschnitten.

In Syrien kämpfen das Assad-Regime, Rebellen und Terroristen um die Macht. Seit 2011 starben weit mehr als 250.000 Menschen, Millionen sind auf der Flucht.

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