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Syrien Islamischer Staat richtet Massaker mit mindestens 135 Toten an

Der IS hat nach Angaben von Aktivisten nahe der eingeschlossenen Stadt Dair as-Saur mindestens 135 Menschen getötet. Weitere 400 Personen sollen von den Extremisten entführt worden sein.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat in Ostsyrien, nahe der von den Dschihadisten eingeschlossenen Stadt Dair as-Saur, ein Massaker angerichtet und mindestens 135 Menschen getötet. 

Bei einer Offensive seien 85 Zivilisten exekutiert worden. Zudem seien bei Gefechten am Samstag mindestens 50 syrische Regierungssoldaten und verbündete Kämpfer gestorben. Dies teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in der Nacht zum Sonntag mit.  Dair as-Saur liegt rund 450 Kilometer nordöstlich der syrischen Hauptstadt Damaskus. 

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Darüberhinaus wurden laut dem Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, mehr als 400 Zivilisten von den radikalen Islamisten entführt. Unter den Entführten seien auch Frauen und Kinder. Sie seien aus dem Vorort Al-Baghalijeh und umliegenden Gebieten entführt und in vom IS kontrollierte Gebiete gebracht worden.

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Ihr Schicksal blieb zunächst unbekannt. Am Samstag hatte die Beobachtungsstelle mitgeteilt, der IS sei in den Norden von Dair as-Saur vorgerückt und habe den Vorort Al-Baghalijeh eingenommen. Damit kontrolliere der IS nunmehr 60 Prozent des Großraums Dair as-Saur. Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle beruft sich auf ein dichtes Netz von Aktivisten in Syrien. Ihre Angaben können wegen der unübersichtlichen Lage in dem Konfliktgebiet von unabhängiger Seite nur schwer überprüft werden.

Dair as-Saur und die gleichnamige syrische Provinz stehen mit Ausnahme einiger Gebiete unter Kontrolle des Islamischen Staates. Die Belagerung der Stadt begann vor etwa einem Jahr.

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