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Umfrage zum Brexit Mehrheit der Briten will nach Köln den EU-Austritt

Die Übergriffe in Köln und die Anschläge von Paris bestärken Großbritanniens EU-Gegner. 53 Prozent der Briten würden derzeit für den Brexit stimmen. Es gibt aber auch viele Unentschlossene.

Die islamistischen Anschläge von Paris und die sexuellen Übergriffe und Gewalttaten in der Silvesternacht in Köln haben einer neuen Umfrage zufolge den Befürwortern eines britischen Ausscheidens aus der Europäischen Union Zulauf verschafft.

Der am Sonntag in der "Mail on Sunday" veröffentlichten Umfrage zufolge sprechen sich derzeit 53 Prozent der Briten für einen Ausstieg aus der EU aus. 47 Prozent wollen in der EU bleiben.

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Die Umfrage berücksichtigt nicht die noch unentschiedenen Wähler. Werden sie einbezogen, sind 42 Prozent für den EU-Ausstieg, 38 Prozent wollen bleiben, 20 Prozent haben sich noch nicht entschieden.

Nach Köln wird ein Nein zur EU wahrscheinlicher

38 Prozent der Befragten sagten, die Berichte über die Ereignisse in Köln hätten dazu geführt, dass sie jetzt eher für ein Nein zur EU stimmen wollten. 34 Prozent sahen sich durch die islamistischen Anschläge von Paris in ihrer Entscheidung für ein Ausscheiden aus der Europäischen Union bestätigt.

Der britische Premierminister David Cameron will seine Landsleute spätestens 2017 über den Verbleib in der EU abstimmen lassen. Davor pocht er auf eine Reform der EU in vier Bereichen. Umstrittenste Forderung ist, nach Großbritannien kommenden EU-Ausländern vier Jahre staatliche Unterstützung zu verwehren, um so die Einwanderung zu begrenzen. Cameron erwartet eine Einigung über die von ihm geforderten Reformen im Februar.

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