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Silvester-Übergriffe in Köln Erster Verdächtiger wegen Sexualstraftat in U-Haft

Die Silvester-Übergriffe in Köln haben Deutschland geschockt. Die Zahl der mutmaßlichen Opfer sexueller Übergriffe und Raubstraftaten ist erneut gestiegen. Erstmals sitzt ein Mann in U-Haft.

Nach den massiven Übergriffen auf Frauen in Köln sitzt erstmals ein Tatverdächtiger wegen einer Sexualstraftat in Untersuchungshaft. Dem 26 Jahre alten Algerier werde vorgeworfen, aus einer Gruppe heraus ein Opfer sexuell genötigt und dabei ein Handy gestohlen zu haben, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer.

Der Mann sei am Wochenende zusammen mit einem weiteren Algerier festgenommen worden, der einen Handydiebstahl, aber keine Sexualstraftat begangen haben soll. Beide lebten in einer Flüchtlingsunterkunft in Kerpen. Nach Angaben Bremers handelt es sich bei dem 26-Jährigen um den ersten Beschuldigten aus der Silvesternacht, der wegen einer mutmaßlichen Sexualstraftat in Untersuchungshaft sitzt. Er habe sich aber noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt nach eigenen Angaben nun gegen 21 Beschuldigte, von denen 8 in Untersuchungshaft sitzen. Den meisten werden Eigentumsdelikte wie Diebstahl vorgeworfen. Die Zahl der mutmaßlichen Opfer sexueller Übergriffe und Raubstraftaten stieg auf 883.

Von den acht Tatverdächtigen in Untersuchungshaft wurden nach Angaben der Kölner Polizei drei in den vergangenen Tagen festgenommen. So fanden Beamte bei der Kontrolle eines 25-jährigen algerischen Asylbewerbers am Freitagabend in Aachen ein Mobiltelefon, das in der Silvesternacht im Bereich der Kölner Domplatte gestohlen worden war.


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