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DNA-Spuren Raubüberfall bei Bremen führt zur früheren RAF

Nach einem brutalen Raubüberfall auf einen Geldtransporter bei Bremen führt die Spur zu Mitgliedern der früheren RAF. In zwei Tatfahrzeugen wurden entsprechende DNA-Spuren gefunden.

Nach einem Raubüberfall auf einen Geldtransporter bei Bremen im vergangenen Sommer haben Ermittler in zwei Tatautos DNA-Spuren von Mitgliedern der früheren Roten Armee Fraktion (RAF) gefunden. Das berichtete der Sender NDR. Von der zuständigen Staatsanwaltschaft Verden war dazu keine Stellungnahme zu erhalten, Polizeikreise bestätigten der Deutschen Presse-Agentur den Vorgang aber.

Die linksextreme Terrororganisation RAF hatte sich 1998 für aufgelöst erklärt. Einige ihrer damaligen Mitglieder sind aber bis heute verschwunden und stehen weiter auf der Fahndungsliste des Bundeskriminalamts. Mehr als zwei Jahrzehnte lang war die RAF in Deutschland der Inbegriff von Gewalt und Mord, mehr als 30 Menschen starben durch den RAF-Terror.

Bei dem Überfall am 6. Juni auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarkts in Groß Mackenstedt, einem Ortsteil der Gemeinde Stuhr bei Bremen, hatten drei Maskierte auf einen gepanzerten Geldtransporter geschossen. Verletzt wurde niemand, die Kugeln blieben in einem Reifen und im Blech stecken. Die Täter flüchteten ohne Beute, es gelang ihnen nicht, die Türen des Geldtransporters zu öffnen.

Tat weist Ähnlichkeiten zu früherem Fall auf

Nach Polizei-Angaben hatten sie den Geldtransporter mit einem Kleinbus zugeparkt. Zwei mit Tarnanzügen gekleidete Menschen waren ausgestiegen und hatten die Transporteure in ihrem Fahrzeug bedroht. Als ein dritter Täter ebenfalls im Tarnanzug dazukam, fielen mindestens drei Schüsse, berichtete die Polizei kurz nach der Tat. Nachdem die Kriminellen nicht die Türen öffnen konnten, ergriffen sie die Flucht mit einem Auto, das der dritte Täter mitgebracht hatte.

Dem NDR-Bericht zufolge gehören die DNA-Spuren zu einstigen RAF-Mitgliedern, die zuletzt 1999 in Duisburg einen Geldtransporter überfallen haben sollen. Die Tat weise Ähnlichkeiten zu dem Fall in Groß Mackenstedt auf. So hätten die Täter auch damals zwei Fahrzeuge und Schnellfeuergewehre benutzt.

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