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Umfrage vor Landtagswahlen Union sackt auf neuen Tiefstand - AfD erreicht Rekordwert

Knapp vor den Landtagswahlen im März gibt es einen Trend gegen die Union. CDU/CSU verlieren mehr als zwei Punkte und kommen der 30-Prozent-Schwelle nahe. Die AfD festigt den Platz hinter der SPD.

Die Union büßt einer Umfrage zufolge inmitten des Streits um den richtigen Kurs in der Flüchtlingspolitik kräftig in der Gunst der Wähler ein. Im neuen INSA-Meinungstrend verlieren CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche 2,5 Prozentpunkte auf 32,5 Prozent, damit sinken sie auf ein Allzeittief in der INSA-Umfrage, die seit 2012 durchgeführt wird. Dagegen gewinnen SPD, AfD und FDP hinzu, berichtet die " Bild" am Dienstag.

Die SPD legt einen Punkt auf 22,5 Prozent, die rechtspopulistische AfD ebenfalls um einen Punkt auf 12,5 Prozent und die FDP 0,5 Punkte auf 6,5 Prozent zu. Die Linke bleibt bei zehn Prozent, die Grünen verlieren 0,5 Punkte auf 9,5 Prozent.

Anfragen aus der bürgerlichen Mitte

AfD-Chefin Frauke Petry sieht sich nicht als "Krisenprofiteurin". Der Zuspruch speise sich nicht nur aus dumpfem Protest, sagte sie. "Wir erhalten zunehmend auch Kontaktanfragen von Gewerbetreibenden und Hochschulmitarbeitern, also von Angehörigen aus der klassischen bürgerlichen Mitte, die jetzt aus ihrer Wohlfühlzone heraustreten."

Der Co-Vorsitzende und AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Jörg Meuthen, erklärte: "Wahrscheinlich profitieren wir von den Ängsten, aber wir lösen sie nicht aus."

Insa-Chef Hermann Binkert sagte im Zusammenhang mit der Umfrage zu "Bild": "Es gibt einen klaren Bundestrend gegen die Union. Die Zeit, diese Stimmung vor den Landtagswahlen im März zu drehen, wird knapp." Am 13. März wird in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt gewählt. Für den INSA-Meinungstrend im Auftrag von BILD wurden vom 15. bis zum 18. Januar 2016 insgesamt 2051 Wahlberechtigte befragt.

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