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Großrazzia in Köln Polizei geht gegen kriminelle Banden vor

Bei einer Großrazzia in Köln ist die Polizei gegen mehr als 100 Menschen vorgegangen. Die Gegend steht schon länger im Verdacht, Rückzugsort für Kriminelle und illegale Zuwanderer zu sein.

Mit einer Razzia ist die Kölner Polizei am Dienstagabend gegen Diebesbanden im Stadtteil Kalk vorgegangen. Zahlreiche Beamte kontrollierten Personen rund um mögliche Rückzugsorte von Kriminellen wie Gaststätten und Wettbüros. "Wir haben Erkenntnisse, dass es sich vorwiegend um nordafrikanische Tätergruppen handelt", sagte ein Sprecher der Polizei.

In dem Kölner Stadtteil war in den vergangenen Monaten die Zahl der Diebstahldelikte gestiegen. Der Straßenzug in Kalk mit mehreren Wettbüros und Kneipen war laut Polizei in der Vergangenheit bereits häufiger Ziel von Ermittlungen und Razzien gewesen.

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Am Freitag setzten die Beamten mehr als 100 Personen zur Kontrolle fest. Die Polizei überprüfte dabei auch Handys, um möglichen Zusammenhängen mit den Übergriffen in der Silvesternacht am Hauptbahnhof nachzugehen, erläuterte der Sprecher.

Zwölf Männer, die sich nicht ausweisen konnten oder nur unzureichende Papiere bei sich trugen, mussten in der Nacht zur Überprüfung ihrer Personalien mit auf die Wache kommen. Man gehe dabei dem Verdacht nach, dass sie sich illegal in Deutschland aufhielten, so der Sprecher. Ein per Haftbefehl gesuchter Mann war der Polizei ebenfalls ins Netz gegangen.

Im Bahnhofsviertel von Düsseldorf waren am Samstagabend bei einer Großrazzia der Polizei rund 300 Menschen überprüft worden. Auch dieses Viertel steht im Verdacht Diebesbanden als Rückzugsraum zu dienen.

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