Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Terror in Somalia Mindestens 20 Tote bei al-Shabaab-Angriff auf Restaurant

Erst explodiert eine Autobombe, dann stürmen Bewaffnete der al-Shabaab-Miliz ein Strandlokal in Mogadischu und nehmen Geiseln. Sicherheitskräfte beenden die Geiselnahme blutig.

Bei dem extremistischen Angriff auf ein Restaurant in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mehr als 20 Menschen getötet worden. Spezialkräfte hätten eine Geiselnahme in dem bei der politischen Elite des Landes beliebten Lokal beendet, sagte der Polizeisprecher Mohamed Hussein vor Ort.

Die Sicherheitskräfte hätten kurz vor dem Morgengrauen die Kontrolle über das Restaurant erlangt, sagte Hussein weiter. Ob er auch die Angreifer zu den Getöteten zählte, blieb zunächst unklar. Viele Menschen seien gerettet worden, sagte er.

Explosionen und Schüsse waren zu hören, als somalische Spezialkräfte von Raum zu Raum gingen, um die Bewaffneten zu finden, die sich in dem Restaurant "Liido Seafood" verschanzt hatten. Es wird vermutet, dass es sich um Kämpfer der radikalislamischen al-Shabaab-Miliz handelt. Sie hatte sich im Online-Radio zu dem Überfall bekannt.

22.000 Soldaten versuchen die Miliz zu verdrängen

Die al-Schabab-Miliz kämpft in dem Land am Horn von Afrika seit Jahren mit Gewalt für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats. Derzeit sind etwa 22.000 Soldaten der Afrikanischen Union in dem Krisenstaat stationiert, welche die international anerkannte Regierung unterstützen. Es gelang ihnen in den vergangenen Jahren weitgehend, die Rebellen aus Mogadischu und weiteren Städten zu vertreiben, doch kontrollieren sie noch mehrere ländliche Regionen.

Auch interessant: Muslime retten Christen bei Terror-Überfall das Leben

Vergangene Woche hatte die al-Schabab-Miliz im Südwesten des Landes einen Stützpunkt der Militärmission der Afrikanischen Union in Somalia (Amisom) angegriffen. Al-Schabab erklärte, dabei seien mehr als hundert kenianische Soldaten getötet worden. Kenia machte keine Angaben zur Zahl der getöteten oder verletzten Soldaten.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Für diese Seite sind keine Kommentare vorgesehen.