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Marcelo Rebelo de Sousa Konservativer wird neuer Präsident von Portugal

Die neue linke Regierung Portugals bekommt ein konservatives Gegengewicht. Der konservative Politiker Marcelo Rebelo de Sousa hat die Präsidentschaftswahl in der ersten Runde für sich entschieden.

Der konservative Politikveteran Marcelo Rebelo de Sousa hat die Präsidentschaftswahl in Portugal bereits in der ersten Runde für sich entschieden. Der 67-jährige kam auf gut 52 Prozent, wie die Wahlbehörde CNE in Lissabon nach Auszählung von rund 99 Prozent aller Stimmen mitteilte. 

Rebelo de Sousa liegt damit deutlich vor seinem aussichtsreichsten Rivalen Antonio Sampaio da Novoa mit 22,17 Prozent der Stimmen. Eine zweite Wahlrunde ist demnach nicht erforderlich. Am 9. März soll der Wahlsieger vereidigt werden.

Der bisherige konservative Präsident Anibal Cavaco Silva durfte nach zwei Amtszeiten nicht mehr kandidieren. Rebelo de Sousa versteht sich nach eigenen Worten als Brückenbauer zwischen den Parteien und will auf Ausgleich dringen. Der Präsident hat in Portugal überwiegend repräsentative Funktionen, kann allerdings im Krisenfall das Parlament auflösen.

In dem wirtschaftlich nach wie vor angeschlagenen Land ist seit zwei Monaten eine sozialistische Minderheitsregierung im Amt. Sie ist auf Unterstützung der Grünen und Kommunisten angewiesen. Rebelo de Sousa versprach bereits, im Falle eines Wahlsiegs alles zu tun, um die Stabilität der Regierung sicherzustellen.

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