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Balkanroute Plötzlich kein einziger Flüchtling mehr

Nicht ein einziger Flüchtling wurde in den zwei Kernländern der Balkanroute, Kroatien und Slowenien, seit Sonntag registriert. Es ist nicht die Kälte, die den Flüchtlingsstrom stoppt.

In Kroatien und Slowenien, den beiden zentralen Ländern auf der Balkanroute für Flüchtlinge, ist am Montag bis zum Mittag nicht ein einziger Transitreisender registriert worden.

Insgesamt wurden im Januar bisher fast 48.000 Menschen gezählt, die dann nach Österreich und vor allem nach Deutschland weiterreisten, wie die slowenische Polizei in Ljubljana berichtete. Während am Samstag in Kroatien noch rund 1400 Migranten angekommen waren, traf von Sonntag bis Montagvormittag niemand mehr ein, teilte das Innenministerium mit.

Nur Flüchtlinge aus bestimmten Nationen dürfen durch

Seit Ungarn einen Zaun an seiner Grenze aufgestellt hat, müssen die Flüchtlingen, die Richtung Norden wollen, die Route über Kroatien und Slowenien wählen. Von der griechisch-mazedonischen Grenze werden verstärkte Kontrollen berichtet. Rund 2000 Flüchtlinge warten dort auf die Weiterreise nach Westeuropa.

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Die Menschen harren in Bussen und in einer Tankstelle rund 20 Kilometer südlich des Grenzübergangs von Idomeni aus. Augenzeugen zählten am Montagvormittag 39 wartende Busse. Grund des "Staus" ist, dass Mazedonien nur Menschen passieren lässt, die in Österreich oder Deutschland Asyl beantragen wollen. Zudem wird die Weiterreise nur Schutzsuchenden aus dem Irak, Syrien und Afghanistan erlaubt.

Bürger anderer Staaten würden von den mazedonischen Behörden als Wirtschaftsflüchtlinge eingestuft und zurück nach Griechenland geschickt, sagten Vertreter von Hilfsorganisationen im griechischen Rundfunk. Einige Menschen versuchten demnach, an unüberwachten Stellen die Grenze zu überqueren, um ihren Weg auf der sogenannten Balkanroute fortzusetzen. In der Region herrschten am Montag Temperaturen um den Gefrierpunkt.

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