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Merkel nach Südamerika AfD-Frau von Storch setzt noch einen drauf

Bei "Anne Will" hat Beatrix von Storch mit einer wirren Theorie für Diskussionen gesorgt. Die Bundeskanzlerin, so die AfD-Politikerin, wolle nach Chile auswandern. Jetzt legt sie nach.

Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch hat nach ihren umstrittenen Äußerungen über angebliche Auswanderungspläne von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) noch einmal nachgelegt. Die stellvertretende Parteivorsitzende erklärte: "Franz Josef Strauß sagte über Helmut Kohl, dieser werde seine Lebenserinnerungen in Sibirien schreiben. So kann man wohl auch laut darüber nachdenken, wo Frau Merkel ihre Memoiren schreiben wird. Südamerika ist mit Sicherheit schöner als Sibirien."

Von Storch, die auch Berliner AfD-Landesvorsitzende ist, hatte bei ihren Gesprächsteilnehmern am Sonntagabend für Entrüstung gesorgt, als sie in der ARD-Talkshow "Anne Will" erklärte, die Bundeskanzlerin werde wegen der massiven Kritik an ihrer Flüchtlingspolitik womöglich bald zurücktreten und nach Chile auswandern.

Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, auf diese Äußerung angesprochen, er haben nicht die Absicht, sich in der Regierungspressekonferenz "mit solchen Hirngespinsten zu befassen".

Nach Auskunft von Parteisprecher Christian Lüth führte eine Parlamentarierreise die Politikerin, die auch EU-Parlamentarierin ist, erst vor wenigen Wochen nach Chile.

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