Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Amnesty International Dutzenden Jugendlichen im Iran droht Hinrichtung

Der Iran will zurück aufs internationale Parkett. Innenpolitisch hat das Regime wenig geändert. Nur in China werden mehr Menschen hingerichtet. Und selbst vielen Jugendlichen droht der Tod.

Dutzenden Straftätern im Jugendalter droht im Iran laut Amnesty International trotz jüngster Justizreformen die Exekution. Die Betroffenen seien für Verbrechen festgenommen worden, die sie vor ihrem 18. Lebensjahr begangen haben sollen, hieß es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation. Viele hätten schon Jahre im Todestrakt verbracht.

Laut Amnesty wurden zwischen 2005 und 2015 im Iran mindestens 73 jugendliche Straftäter hingerichtet, darunter mindestens vier im vergangenen Jahr.

Tatbestand "Feindschaft gegen Gott"

Der Großteil sei wegen Mordes zum Tode verurteilt worden, andere wegen Vergewaltigung, Drogenvergehen und Gefährdung der nationalen Sicherheit, worunter auch der Tatbestand der "Feindschaft gegen Gott" fällt.

Iran gehört zu den Ländern, in denen die Todesstrafe besonders oft angewandt wird. Im Jahr 2014 rangierte das Land laut Amnesty auf der Liste der Staaten mit der höchsten Exekutionsquote hinter China auf Platz zwei. Die meisten Todesurteile werden im Iran wegen Drogenschmuggels vollstreckt.

Der 110 Seiten starke Amnesty-Bericht fällt in eine Zeit verstärkter Bemühungen Teherans um einen Wiederaufbau seiner Beziehungen zum Westen im Zuge des Atomdeals.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Für diese Seite sind keine Kommentare vorgesehen.