Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Vizekanzler Sigmar Gabriel "Irre gibt es bei der AfD zuhauf"

Vizekanzler Gabriel setzt sich nicht mit "Irren" der AfD in eine TV-Talkshow. Wer sich dafür qualifiziert, muss mehrere Faktoren erfüllen. Dass Merkel in der Asylkrise einknickt, glaube er nicht.

Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel lehnt Talkshow-Auftritte mit radikalen AfD-Parteimitgliedern ab. "Wer, wie viele führende AfD-Mitglieder, die freiheitlich demokratische Grundordnung missachtet, dem verhelfe ich nicht zu einem Millionen-Publikum", sagte Gabriel der " Rheinischen Post".

Zu möglichen künftigen Entscheidungen sagte er: "Das kommt auf die Person an. Wenn das einer ist, der die Todesstrafe wieder einführen will, um Leute wie mich an die Wand zu stellen, dann werde ich mich mit dem sicherlich nicht in eine Talkshow setzen. Solche Irren gibt es bei der AfD ja zuhauf."

Auch interessant: Das "Phänomen" der unbegleiteten jungen Migranten

Zuletzt hatte die Weigerung der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sowie des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) eine heftige Debatte ausgelöst. Weil sie nicht an Talkshows mit der AfD teilnehmen wollen, hatte der Südwestrundfunk (SWR) nur die Spitzenkandidaten der im Landtag vertretenen Parteien zur "Elefantenrunde" drei Tage vor den Landtagswahlen am 13. März eingeladen. Auf die Absage Dreyers sagte auch die CDU-Spitzenkandidatin in Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, ab - die Runde steht damit vor dem Aus.

Gabriel glaubt nicht an Merkel-Kehrtwende

Gleichwohl rechnet der Vizekanzler nicht mit einer Kehrtwende von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Flüchtlingspolitik. "Denn ebenso wie die SPD verfolgt auch Frau Merkel das Ziel, die Zuwanderung von Flüchtlingen im laufenden Jahr deutlich zu verringern", sagte er dem Blatt weiter.

Dafür müsse es sichere EU-Außengrenzen, mehr Geld für die Nachbarstaaten Syriens und die Übernahme großer Kontingente vor allem aus der Türkei geben. "Wir müssen endlich weg von der chaotischen Zuwanderung."

Gabriel kritisierte, der Vorschlag von CDU-Vize Julia Klöckner für "tagesaktuelle Kontingente" an den Grenzen gefährde eine Einigung mit der Türkei. "Denn tagesaktuelle Kontingente wird die Türkei niemals akzeptieren, weil dabei jede Berechenbarkeit fehlt. Frau Klöckner ist in Wahrheit der Bundeskanzlerin bei den Verhandlungen mit der Türkei in den Rücken gefallen."

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Für diese Seite sind keine Kommentare vorgesehen.
 
Ein verletzter Junge wartet in einer Klinik in Aleppo darauf, dass er versorgt wird.
Lage in Syrien verheerend
Entsetzen über eiskalte Eskalation in Aleppo
SPD-Chef Sigmar Gabriel und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): für die Parteien der beiden sieht es momentan nicht gut aus.
Umfrage zur Bundestagswahl
Union im Dreijahrestief, AfD-Aufwärtstrend stoppt
Proteste bosnischer Serben in Banja Luka, in Bosnien Herzegowina. Foto: Dejan Bozic/Archiv
Umstrittener Nationalfeiertag
Bosnische Serben starten Machtkampf mit Verfassungsgericht
Über eine Ausweitung der Befugnisse des Geheimdienstes wird in der Schweiz abgestimmt. Foto: Gian Ehrenzeller
Gesetz zu Terrorabwehr
Schweizer entscheiden über Abhörbefugnis für Geheimdienst
Einen schlechteren Präsidentschaftskandidaten als Donald Trump hat es nach Ansicht der "New York Times" nie gegeben.
"New York Times" über Donald Trump
"Der schlechteste Kandidat der modernen Geschichte"
Die syrische Luftwaffe setzt in Aleppo jetzt besonders tödliche Bomben ein.
Blutige Schlacht in Syrien
Aleppo soll in einer Woche fallen
Das Museum der Smithonian Institution enthält 36 000 Ausstellungsstücke. Foto: Jim Lo Scalzo
"Wir alle sind Amerikaner"
Museum für Schwarzen-Geschichte eröffnet
Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Flüchtlingsgipfel.
Flüchtlingsgipfel in Wien
Merkel will monatlich "mehrere Hundert" Migranten aufnehmen
Viktor Orban auf dem Flüchtlingsgipfel in Wien.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán
EU soll in Libyen "gigantische Flüchtlingsstadt" errichten
Er ist für den türkischen Präsidenten der Staatsfeind Nummer eins: Fethullah Gülen.
Gülen bezichtigt Erdogan der Verschwörung
"Sie haben das Jahre geplant"
Deutschlands bekanntester Geheimagent steht bald vor Gericht.
Das Phantom Werner Mauss
Deutschlands geheimster Agent im Zwielicht
Am Flughafen in Düsseldorf griff die Polizei zu: Ein mutmaßlicher IS-Kämpfer war aus einem Trainingscamp zurückgekehrt.
Festnahme in Düsseldorf
Mutmaßliches IS-Mitglied am Flughafen gefasst
Beate Zschäpe ist die Hauptangeklagte im NSU-Prozess.
Beweismittel vernichtet?
NSU-Opferanwälte stellen Strafantrag gegen Bundesanwälte
Das Video zeigt die letzten Sekunden im Leben von Keith Lamont Scott auf einem Parkplatz in Charlotte.
Erschossener Afroamerikaner in Charlotte
"Schießt nicht auf ihn! Er hat keine Waffe!"
Eine Momentaufnahme aus dem September 2015: Vom Bahnhof Nickelsdorf aus reisen Flüchtlinge weiter nach Deutschland.
Österreichs Ex-Bundespräsident
Unwissenheit ist ein Hauptproblem in der Flüchtlingskrise
Österreichs Kanzler Christian Kern lädt am Samstag in Wien zum Flüchtlingsgipfel. Seit seinem Amtsantritt im Mai versucht er sich medienwirksam als Staatsmann zu profilieren.
Kern vor Flüchtlingsgipfel
"Mit dem bisherigen Tempo kann man nicht zufrieden sein"
Die CDU-Abgeordnete Bettina Kudla sorgte bereits zum zweiten Mal mit einem Tweet für Unmut in ihrer Partei.
Bettina Kudla sorgt für Eklat
Der verstörende Nazi-Tweet der CDU-Abgeordneten
Für seine Wähler ist Labour-Parteichef Jeremy Corbyn jene Lichtgestalt, die ein Ende des etablierten politischen Systems bringen soll.
Großbritannien
Warum Labours Irrelevanz für Europa gefährlich ist
Demonstration von Rechten: Im rechtsextremen Spektrum habe laut Ministerium vor dem Hintergrund der Flüchtlingsdebatte "die Widerstandsrhetorik zugenommen".
Innenministerium
Zahl fremdenfeindlicher Gewalttaten verdoppelt sich
Bundesinnenminister Thomas de Maizière will sich für die Themen Wohlfahrtspflege und Seelsorge einsetzen.
Thomas de Maizière
Mit Nichtintegration "bestätigen Muslime Vorurteile"