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Reichlich "Potenzial für Katastrophen" Für die Menschheit ist es "drei Minuten vor Zwölf"

Die Menschheit ist weiter auf dem Weg in ihren Untergang, davon sind viele Wissenschaftler überzeugt. Laut ihrer "Weltuntergangsuhr" ist nicht mehr viel Zeit, das Ruder herumzureißen.

"Drei Minuten vor Zwölf" ist es für die Menschheit auf der sogenannten Weltuntergangsuhr des "Bulletin of the Atomic Scientists". Das US-Wissenschaftsmagazin ließ damit den Zeiger der "Doomsday Clock" für 2016 unverändert gegenüber dem Vorjahr. 2015 habe die internationale Gemeinschaft zwar Fortschritte gemacht, zugleich erinnerten die Spannungen zwischen den USA und Russland aber wieder an die schlimmsten Zeiten des Kalten Krieges, sagte der Physiker Lawrence Krauss, Sprecher der Gruppe.

Als positive Entwicklungen nannte Krauss das Atomabkommen mit dem Iran und die Pariser Klimakonferenz. "Das sind aber nur kleine Lichtblicke in einer dunkleren globalen Weltlage voller Potenzial für Katastrophen", sagten die Wissenschaftler in ihrer Analyse. So sei es etwa fraglich, ob die Versprechen der Staaten bei der Klimakonferenz ausreichend seien, den Klimawandel aufzuhalten.

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Die Uhr erscheint seit 1947 auf dem Titel des Bulletins und soll symbolisieren, wie dicht die Menschheit an der Vernichtung durch Atomwaffen und Umweltgefahren ist. Bei ihrer Einführung stand sie auf sieben vor zwölf. 1953, nach den ersten Wasserstoffbomben-Tests stand sie sogar auf zwei Minuten vor Zwölf. Nach dem Fall der Berliner Mauer hatten die Forscher ihre Uhr auf 17 Minuten vor Mitternacht zurückgestellt. 

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