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Barack Obama Diese Optionen hat der US-Präsident nach dem Weißen Haus

Am 20. Januar 2017 legt Barack Obamas Nachfolger den Eid als neuer US-Präsident ab. Doch was macht Obama nach seiner Zeit im Weißen Haus? Es gibt viele Spekulationen. Sicher ist aber nur eines.

In einem Jahr wird US-Präsident Barack Obama das Weiße Haus verlassen haben, sein Nachfolger legt am 20. Januar 2017 den Amtseid ab. Während bei seinen Demokraten Hillary Clinton und Bernie Sanders um die Nominierung ringen und alle Augen im Vorwahlrennen der Republikaner auf das Abschneiden des Milliardärs Donald Trump gerichtet sind, dürfte sich Obama bereits Gedanken um seine Zeit nach der Regierungsverantwortung machen. Welcher Aufgabe könnte sich der dann 55-Jährige widmen – und wo werden er und seine Familie leben?

US-Präsidenten blieben nach dem Ende ihrer Amtszeit nur selten in Washington. Jimmy Carter etwa ging zurück in seinen Heimatstaat Georgia, Ronald Reagan zog es wieder unter die Sonne Kaliforniens. Bill Clinton ließ sich in New York nieder, wo er eine Stiftung aufbaute. Und George W. Bush, Obamas Vorgänger, zog sich mit seiner Frau Laura in der Nähe von Dallas im US-Bundesstaat Texas zurück, schrieb Bücher und wandte sich der Malerei zu.

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Obamas Pläne liegen bisher im Dunkeln. Eng verbunden ist der Präsident aber mit Chicago: In der Metropole im Mittleren Westen arbeitete er als Sozialarbeiter und lernte seine Frau Michelle kennen, hier begann er seine politische Karriere.

Freunde erwarten Obamas Umzug nach New York

Vergangenes Jahr hatte Obama angekündigt, dass er in dem Chicagoer Problemviertel South Side seine Präsidentenbibliothek bauen lässt. "Alle Stränge meines Lebens kamen zusammen und ich wurde wirklich ein Mann, als ich nach Chicago zog", sagte er. In den USA erhalten ehemalige Staatschefs traditionell eine Bibliothek mit angegliedertem Museum, die sein politisches Lebenswerk pflegen sollen.

Kenner der Familie bezweifeln aber, dass die Obamas ihren Lebensmittelpunkt wieder in die Millionenstadt im Bundesstaat Illinois verlagern werden. "Chicago erscheint mittlerweile wohl etwas zu klein für sie", sagt Peter Slevin, Professor an der Northwestern-Universität und Autor einer Biografie über Michelle Obama. Wahrscheinlicher sei, dass die Familie an der Ostküste bleibe.

"Ihre Freunde erwarten, dass die Obamas zunächst in Washington leben und dann sicherlich nach New York ziehen", sagt Slevin. New York habe "mehr zu bieten" und würde der Familie zumindest etwas mehr Anonymität ermöglichen als Chicago.

Bislang hat der scheidende Präsident nur wissen lassen, dass er sich nach dem Ende seiner Amtszeit verstärkt der Familie widmen wolle. Seine Töchter und seine Ehefrau hätten "viele Opfer bringen müssen wegen meiner verrückten Ideen, wie das Bewerben für politische Ämter und andere Dinge", scherzte er 2013 in einem Interview mit dem Fernsehsender ABC.

Obamas älteste Tochter Malia schließt in diesem Frühsommer die High School ab. Der Präsident sagte kürzlich, er habe die Einladung abgelehnt, bei der Zeugnisvergabe an der elitären Washingtoner Privatschule Sidwell Friends zu sprechen. An welcher Universität sich Malia einschreiben wird, ist noch nicht bekannt. Das Nesthäkchen Sasha hat noch mehrere Schuljahre an Sidwell Friends vor sich.

Obama: Aus Memoiren Kapital schlagen

Als praktisch sicher gilt, dass Obama sich an eine Autobiografie setzen wird. "Memoiren waren immer ein akzeptabler Weg, um aus der Präsidentschaft Kapital zu schlagen", sagt der Historiker Mark Updegrove, der die Präsidentschaftsbibliothek von Lyndon B. Johnson in Texas leitet. Außerdem dürfte Obama gut dotierte Redeaufträge im In- und Ausland annehmen.

Obama hat auch angedeutet, dass er sich für schwarze Jugendliche aus innerstädtischen Problemvierteln einsetzen könnte. Im Februar 2014 startete er die Initiative "My Brother's Keeper" zur Förderung junger Afroamerikaner. Spekuliert wird außerdem über eine Nebentätigkeit als Professor. "Ich liebe es, zu lehren. Ich vermisse den Hörsaal und die Interaktion mit den Studenten", sagte er im Herbst 2014 dem Magazin "New Yorker".

Theoretisch möglich wäre auch, dass der Jurist Obama an den Obersten Gerichtshof berufen wird – so wie Anfang des 20. Jahrhunderts sein Vorgänger William Howard Taft. Dem "New Yorker" sagte er allerdings, der Supreme Court wäre für ihn "etwas zu klösterlich".

 

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