Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Landtagswahl in Baden-Württemberg Grüne und SPD stimmen "Elefantenrunde" mit AfD zu

Nach wochenlangem Hin und Her steht die Besetzung der "Elefantenrunde" vor der Wahl in Baden-Württemberg. Die Spitzenkandidaten von Grünen und SPD wollen die AfD nun im direkten Gespräch "stellen".

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid sind nun doch bereit, in der SWR-"Elefantenrunde" zur Landtagswahl mit der AfD zu diskutieren. 

In einer gemeinsamen Mitteilung erklärten Kretschmann und Schmid am Freitag in Stuttgart, der Südwestrundfunk habe deutlich gemacht, dass in der Runde die direkte Auseinandersetzung mit dem "rechtsradikalen Kern" der Alternative für Deutschland (AfD) möglich sein werde. "An einer solchen Debatte werden wir teilnehmen und die AfD stellen", hieß es in der Mitteilung.

Zuvor hatten sie bereits eingewilligt, bei Foren der Spitzenkandidaten bei den "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" mit der AfD-Konkurrenz aufzutreten. Lange hatten sich Kretschmann und Schmid geweigert, sich bei der SWR-Runde am 10. März mit der AfD zusammen an einen Tisch zu setzen. Die Diskussion sollte daraufhin nur mit den im Landtag vertretenen Parteien Grüne, CDU, SPD und FDP stattfinden.

SWR-Intendant Peter Boudgoust hatte zuvor erneut für die "Elefantenrunde" mit AfD und Linke geworben. Sie sei das beste Podium, um alle Positionen kritisch zu hinterfragen, gerade auch extremistische. "Es wäre das Beste, wenn die Parteien nunmehr unserem ursprünglichen Konzept folgen und sich diesen Fragen stellen", hatte er betont.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Hier kann nicht mehr kommentiert werden.