Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Insel-Streit USA schicken Zerstörer ins Südchinesische Meer

Die Paracel-Inseln sind eine winzige Inselgruppe im Südchinesischen Meer. Trotzdem streiten sich China, Vietnam und Taiwan seit Jahren um das Atoll. Nun entsenden die USA einen Zerstörer.

Vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen mit China hat die US-Marine ein Kriegsschiff in die Zwölf-Meilenzone rund um eine von Peking beanspruchte Insel des Paracel-Archipels entsandt.

Wie das US-Verteidigungsministerium am späten Freitagabend mitteilte, ging es bei dem Einsatz vor der kleinen Triton-Insel um die Verteidigung der "freien Schifffahrt im Südchinesischen Meer". Auf die Insel erheben auch Taiwan und Vietnam Anspruch.

Mit der Präsenz des Zerstörers "USS Wilbur" sollte der Erklärung zufolge den Versuchen der drei Staaten entgegen getreten werden, die Schifffahrtsrechte der USA und anderer Länder einzuschränken, indem eine vorherige Erlaubnis oder Sondergenehmigung in den betreffenden Gewässern verlangt werde.

"USS Wilbur" ist mit Raketen bestückt

Es sei bei der Aktion nicht um Territorialstreitigkeiten gegangen, sondern darum, dem internationalen Seerecht Geltung zu verschaffen.

Das Verhältnis zwischen den USA und China ist wegen Pekings Gebietsansprüchen im Südchinesischen Meer angespannt. Durch die Entsendung von Kriegsschiffen in das Gebiet demonstriert das Pentagon Stärke. Der Lenkwaffenzerstörer "USS Wilbur" ist mit Raketen bestückt.

Das könnte Sie auch interessieren: Warum Chinas Krise die deutsche Wirtschaft so sehr trifft

Peking vertritt die Ansicht, China habe Hoheitsrechte über nahezu das gesamte Südchinesische Meer, einschließlich der Küstengewässer anderer Staaten. Im Gebiet der von mehreren asiatischen Ländern beanspruchten Spratly-Inseln lässt Peking künstliche Inseln aufschütten.

Washington wies Pekings Ansprüche auf die Gewässer um die künstlichen Inseln wiederholt zurück. Es wirft der Volksrepublik China vor, mit der Aufschüttung die freie Schifffahrt in der Region zu bedrohen, durch die ein Drittel der weltweiten Erdöltransporte verlaufen.

Peking wiederum bezichtigt die USA der Machtdemonstration im asiatischen Pazifik.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
 
CDU-Generalsekretär Peter Tauber mit Kanzlerin und Parteichefin Angela Merkel.
Flüchtlingspolitik
CDU-General weist Österreichs Kritik an Merkel zurück
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt im Deutschen Bundestag.
Streit um Pkw-Maut
Dobrindt verlangt von Österreich mehr Gelassenheit
Die EU-Kommission hat nach jahrelangem Streit grünes Licht für eine abgeänderte Version der Pkw-Maut gegeben. Foto: Stephanie Lecocq
Kein Verständnis
Dobrindt: Klage Österreichs gegen Maut wäre unverständlich
Nach dem Konzept des baden-württembergischen Innenministers sollen die Abschiebehaft ausgeweitet, Sozialleistungen für abgelehnte Asylbewerber gekürzt und ein Rückführungszentrum in Ägypten eingerichtet werden. Foto: Lino Mirgeler/Archiv
Vor CDU-Parteitag
Unterstützung für Strobls Abschiebe-Konzept
Der rheinland-pfälzische AfD-Chef Uwe Junge (hier mit Frauke Petry) will viele Flüchtlinge dulden.
Asylkrise
AfD-Zoff über Abschiebungen nach Afghanistan
Der Ministerpräsident Italiens spricht auf einer Wahlkampfveranstaltung zum bevorstehenden Referendum in Florenz. Foto: Iberio Barchielli
Kampagnen beendet
Italien bangt Verfassungsreferendum entgegen
Als erster neugewählter US-Präsident seit Jahrzehnten telefonierte Trump mit der Präsidentin Taiwans. Foto: Shawn Thew/Archiv
Diplomatisches "No-go"
Ärger mit China? Trump telefoniert mit Taiwans Präsidentin
CDU-Generalsekretär Peter Tauber.
Flüchtlingspolitik
CDU-General Tauber für schärfere Abschiebepraxis
Führte ein diplomatisch unübliches Telefonat mit Taiwan: Donald Trump.
Diplomatie
Trump telefoniert mit Taiwan und riskiert den Zorn Chinas
Sirwan Barsani.
Kurdische Peschmerga
"Wir reden mit Bagdad über eine Teilung des Irak"
Trump provoziert China.
Weißes Haus distanziert sich von Bruch jahrzehntelanger US-Diplomatie
Trump telefoniert mit Taiwans Präsidentin und riskiert den Zorn Pekings
In den vergangenen Tagen hat der Trauerkonvoi mit der Urne von Fidel Castro, begleitet von der Anteilnahme hunderttausender Menschen, zahlreiche Städte des sozialistischen Karibikstaates passiert.
Ende einer Ära
Abschied von Fidel Castro in Santiago de Cuba
Gilles de Kerchove, Anti-Terror-Koordinator der EU, fordert Gegenbotschaften gegen die IS-Ideologie.
Terrormiliz IS
Anti-Terror-Kämpfer sieht "steigendes Risiko für Anschläge"
CDU-Vorsitzende Angela Merkel bei der Regionalkonferenz in Jena.
Basisbesuch der Kanzlerin
Merkel rechtfertigt sich für Händeschütteln mit Flüchtlingen
Aufbruch zu rot-rot-grün? Die beiden Berliner Grünen-Vorsitzenden Bettina Jarasch und Daniel Wesener bei einer Landesdelegiertenkonferenz. Foto: Gregor Fischer/ARCHIV
Rot-Rot-Grün vor dem Start
Berliner Grüne stimmen über Koalitionsvertrag ab
Volker Beck, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen.
Grünen-Politiker
Volker Beck verliert Kampf um aussichtsreichen Bundestags-Platz
Kulturstaatsekretärin Monika Grütters.
Monika Grütters
Merkel-Freundin soll Berliner Krisen-CDU retten
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) auf der Integrationskonferenz des Deutschen Landkreistages.
Appell an Zuwanderer
De Maizière fordert "Bekenntnis zu Gewaltfreiheit"
Zwischen 15 und 17 Jahre alt waren die Jungen, die in die Obhut von bekannten Pädophilen übergeben wurden.
Makabres Experiment
Berliner Senat schickte Straßenjungen zu Pädophilen
Die Hamburger Polizei bereitet sich auf Proteste vor.
G-20 Gipfel
Hamburg rechnet mit größten Protesten seiner Geschichte