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USA Wahlkampf 2016 Trump und Clinton führen Umfragen in Iowa an

Mit Spannung werden die Vorwahlen in Iowa erwartet. Bei den Republikanern führt Donald Trump die Umfragen an, bei den Demokraten Hillary Clinton. Die Ex-Außenministerin darf sich zusätzlich freuen.

Die letzte große Wählerbefragung vor dem Beginn der Vorwahlen im US-Staat Iowa sehen Donald Trump und Hillary Clinton vorn. Die von der Zeitung "The Des Moines Register" und Bloomberg veröffentlichte Umfrage sagt Trump bei den Republikanern 28 Prozent der Stimmen von wahrscheinlichen Abstimmungsteilnehmern voraus, während seine beiden Hauptkonkurrenten Ted Cruz und Marco Rubio bei 23 und 15 Prozent lagen. Bei den Demokraten erreichte Clinton demnach 45 Prozent, ihr Rivale Bernie Sanders 42 Prozent.

Für die Umfrage wurden zwischen Dienstag und Freitag 602 voraussichtliche Abstimmungsteilnehmer der Republikaner und ebenso viele Demokraten befragt. Die Fehlertoleranz liegt bei plus minus vier Prozentpunkten.

In Iowa wird die Abstimmung "Caucus" genannt, anderswo wie etwa in New Hampshire heißen sie "Primaries". Der Unterschied: Beim Caucus – einer Art Versammlung – wählen Parteimitglieder und für die Wahl Registrierte in meist offener Abstimmung. Bei den Primaries hingegen können alle eingetragenen Wähler – in geheimer Wahl – ihre Stimme in Wahllokalen abgeben. Das System der Vorwahlen ist insgesamt komplex und wirkt bisweilen obskur.

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Unterdessen gab die "New York Times" bekannt, Clinton zu unterstützen. Die frühere Außenministerin zähle zu den "qualifiziertesten Kandidaten in der jüngeren Geschichte", hieß es am Samstag in einem Leitartikel der Zeitung. Der linksgerichtete Senator Bernie Sanders habe hingegen "nicht die Erfahrung und die programmatischen Ideen, die Clinton auszeichnen".

Clinton liegt klar vor Sanders

Die Zeitung hatte bereits zweimal eine Empfehlung für Clinton abgegeben, als sie für den Senat kandidierte. Zudem unterstützte sie die frühere First Lady 2008 im Rennen um die Präsidentschaft. Damals unterlag Clinton im Vorwahlkampf dem jetzigen Staatschef Barack Obama. In landesweiten Umfragen zur demokratischen Nominierung liegt Clinton derzeit deutlich vor Sanders.

Unter den republikanischen Kandidaten für das Präsidentenamt sei der Gouverneur von Ohio, John Kasich, der einzig annehmbare Bewerber, schrieb das liberale Blatt. Der Außenseiter hebe sich positiv ab von seinen radikalen und unerfahrenen Kontrahenten.

Der aussichtsreichste republikanische Anwärter Donald Trump sei ein Populist, der seine Haltung ständig ändere, schrieb die "New York Times". Der Milliardär habe in den Bereichen "nationale Sicherheit, Verteidigung oder Welthandel keine Erfahrung" und auch kein Interesse daran, sich in diese Themen einzuarbeiten. Der Senator Ted Cruz, Trumps größter Herausforderer, sei nur von persönlichem Ehrgeiz getrieben und "würde alles sagen, um zu gewinnen".

 

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