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Neue Studie Deutliche Mehrheit der Pegida-Anhänger würde AfD wählen

Seit einem Jahr demonstriert die fremdenfeindliche Pegida in Dresden. Eine neue Studie hat die Teilnehmer nun nach ihren Parteipräferenzen befragt. Das Ergebnis ist wenig verblüffend.

Recht und Ordnung, die politische Selbstbestimmung Deutschlands sowie eine "deutsche Leitkultur" – diese Werte ist laut einer Studie den Dresdner Pegida-Demonstranten besonders wichtig.

Wieder zu finden scheinen sie diese vor allem in einer Partei: der AfD. Wie aus den am Sonntag veröffentlichten Ergebnissen einer Befragung hervorgeht, würden 80 Prozent der Pegida-Anhänger die AfD wählen und 20 Prozent erst gar nicht zur Wahl gehen.

Wissenschaftler des Göttinger Instituts für Demokratieforschung haben nach eigenen Angaben 610 Fragebögen vom November 2015 ausgewertet. Sie selbst bezeichnen die Studie als nicht repräsentativ. Das Institut gehört zur Georg-August-Universität Göttingen.

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Wie aus der Untersuchung weiter hervorgeht, äußern viele der Befragten aus den Reihen der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung zwar eine gewisse Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen. Davon ausgenommen sind jedoch Asylbewerber aus islamischen Ländern. 45 Prozent der Demonstrationsteilnehmer fordern dabei eine klare Differenzierung.

41 Prozent sprechen grundsätzlich allen Menschen ein Recht auf Asyl in Deutschland ab. 94 Prozent der Befragten plädieren angesichts der Flüchtlingsdebatte für autoritäre Krisenlösungen. Und 82 Prozent verlangen die "Befestigung und Verteidigung" der deutschen Nationalgrenzen.

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