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Trendwende bei Flüchtlingenn Immer mehr Frauen und Kinder kommen nach Europa

Immer mehr Frauen und Kinder wagen die gefährliche Flucht nach Europa. Laut Unicef ist ihr Anteil auf bis zu 60 Prozent gestiegen. In der Vergangenheit machten sich insbesondere Männer auf den Weg.

Der Anteil der Kinder und Jugendlichen unter den Flüchtlingen ist in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen. "36 von 100 Flüchtlingen, die derzeit die gefährliche Seereise von der Türkei nach Griechenland versuchen, sind Kinder", teilte das UN-Kinderhilfswerk Unicef mit. An der griechisch-mazedonischen Grenze liege der Anteil von Frauen und Kindern inzwischen bei 60 Prozent, damit seien die Männer erstmals in der Minderheit, erklärte Unicef-Sprecherin Sarah Crowe.

Am mazedonischen Grenzübergang Gevgelilja hatte der Männeranteil unter den Flüchtlingen im vergangenen Juni 73 Prozent betragen; weniger als zehn Prozent waren damals noch keine 18 Jahre alt. Der gestiegene Anteil von Frauen und Kindern habe wichtige Folgen, betonte Unicef. Sie seien – insbesondere im Winter – bei der Durchquerung der Ägäis noch größeren Gefahren ausgesetzt. Und an Land müssten an jeder Etappe die Sanitäranlagen und Schlafplätze daran angepasst werden.

Laut einer Statistik der Internationalen Organisation für Migration (IOM) waren 60 von 272 Flüchtlingen, die im Januar zwischen der Türkei und Griechenland im Mittelmeer ums Leben kamen, Kinder. Erst am Dienstag waren die Leichen von neun Flüchtlingen von der türkischen Küstenwache geborgen worden. Unter den Toten waren zwei Babys.

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