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Politische Stimmung in Deutschland "Petry hat klar gemacht, wie die AfD tickt"

Nach der Einigung auf einen gemeinsamen Asylkurs von Union und SPD beruhigt sich die Stimmung in Deutschland. Das bekommt besonders die AfD zu spüren.

Die politische Stimmung in Deutschland beruhigt sich. Der Anteil der AfD verharrt bei 10 Prozent und steigt ebenso wie die Zahl der Nichtwähler nicht weiter an. Das hat der aktuelle Wahltrend von Stern und RTL ergeben. "Wir haben in Deutschland – wie in anderen westlichen Demokratien – einen Anteil Fremdenfeindlicher, der bei einem Zehntel aller Wahlberechtigten liegt. Die AfD wird dieses Potential nie ganz ausschöpfen, insofern hat sie ihre Schallmauer erreicht. Viel mehr ist nicht drin", sagt Forsa-Chef Manfred Güllner.  Der Vorschlag von AfD-Chefin Frauke Petry, die Flüchtlinge an der Grenze mit der Schusswaffe zurückzutreiben, habe dazu enorm beigetragen. "Wenn man so will, hat Petry klar gemacht, wie die AfD tickt", erklärt Güllner. 

Auch die Werte für die Union bleiben konstant. Nach der vorläufigen Einigung der Parteien der großen Koalition auf eine gemeinsame Linie in der Asylpolitik sei "Beruhigung zu registrieren". Dies könne Bestand haben, wenn es keine neuen Querschläge aus den eigenen Reihen gebe. So liege die Union weiterhin bei 36 Prozent, die SPD bei 24 Prozent, die Grünen bei 10 Prozent, die FDP bei 5 Prozent. Lediglich die Linke verliere einen Punkt und erreiche 9 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfielen zusammen 6 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen betrage 34 Prozent. Könnte der Kanzler direkt gewählt werden, erhielte Angela Merkel 43 Prozent und läge damit 27 Prozentpunkte vor Sigmar Gabriel.

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