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U-Bahn in München Ein Video, viele Fragen

Es ist ein Video, das sich zurzeit wie ein Lauffeuer im Internet verbreitet. Es zeigt, wie junge Migranten in einer Münchner U-Bahn Fahrgäste beleidigen und angreifen. Ein Zeuge filmte all das.

Ein Handyvideo aus der Münchner U-Bahn sorgt seit dem Wochenende weit über die Grenzen der bayerischen Landeshauptstadt hinweg für Aufsehen.

Der Clip, der eine handgreifliche Auseinandersetzung vom Samstagabend zeigt, wurde auf Facebook millionenfach abgespielt und von englischsprachigen Webseiten wie "Daily Mail" bis zum Aufmacher hochgeschrieben. Die Polizei hat im Zusammenhang mit dem Vorfall drei Afghanen im Alter zwischen 19 und 23 Jahren identifiziert.

Sie sollen zu einer Gruppe gehören, die am Abend des 30. Januar in mehreren U-Bahn-Zügen Fahrgäste belästigten. In dem Handyvideo ist zu sehen, wie ein junger Mann aus der Gruppe einen älteren Mann angeht und nach dessen Hals greift.

Nach Angaben der Polizei hatte einer der Verdächtigen zuvor einer jungen Frau in die Haare gefasst. Nachdem diese sich zur Wehr setzte, schlug der Mann gegen eine Fensterscheibe. Mehrere Fahrgäste griffen daraufhin ein und riefen die Männer auf, sich "zu mäßigen", so die Polizei. Es sei dem "couragierten Eingreifen" der Augenzeugen zu verdanken, dass sich die Situation beruhigt habe.

U-Bahn-Streife greift Gruppe auf

Dieselbe Gruppe junger Männer soll auch für weitere Vorfälle verantwortlich sein. In einem anderen Waggon der U1 spuckte einer der Männer einer älteren Frau vor die Füße. Als die Frau mithilfe eines Gehstocks aufstand, fasste "die Person an ihr Gesäß und versuchte ihr noch ein Bein zu stellen", so die Polizei.

Am Hauptbahnhof stieg die Gruppe in die U5 in Richtung Neuperlach um. Dort fielen die Männer erneut durch "lautes Schreien und Pöbeleien" auf und wurden von einer Streife der U-Bahn-Wache gestellt. Die Beamten stellten die Personalien der Männer fest und entließen sie daraufhin wieder, da die Vorfälle in der U1 zu diesem Zeitpunkt "noch nicht bekannt" gewesen seien.

Der Mann, der den Vorfall in der U1 gefilmt und das Video auf Facebook geteilte hatte, meldete sich erst am Sonntag bei den Behörden und gab seine Aussage zu Protokoll. Die Polizei bat weitere Augenzeugen der Belästigungen, sich zu melden.

Mir reicht es jetzt endgültig mit gewalttätigen Asylanten/Asylbewerbern! Vor meinen Augen wurde zuerst eine junge Frau...

Posted by Tom Roth on Samstag, 30. Januar 2016
 

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