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Markus Frohnmaier Roth verklagt AfD-Politiker wegen Vergewaltigungs-Post

Claudia Roth wehrt sich juristisch gegen den AfD-Politiker Markus Frohnmaier, der ihr "Mitvergewaltigung" für die Kölner Übergriffe vorwirft. Sie sieht eine "Verrohung des politischen Wettstreits."

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth geht juristisch gegen den AfD-Politiker Markus Frohnmaier vor. Das berichtet das Magazin "Stern". Die Grünen-Politikerin wehrt sich gegen die Aussage von Frohnmaier, der ihr vorgeworfen hatte, sie habe "in Köln mitvergewaltigt".

Bereits am 29. Januar kritisierte ihn Roth deswegen in der Talk-Sendung "Maybrit Illner" und forderte eine Entschuldigung von seiner Partei. Frohnmaiers Post suggeriere: "Schade, dass man die Roth nicht gleich mitvergewaltigt hat", so die Grünen-Politikerin in der Sendung. "Da wäre mal eine Entschuldigung angebracht, und zwar eine öffentliche von Ihnen", wandte sich Roth an den Baden-Württembergischen AfD-Chef Jörg Meuthen, der mit ihr in der Talk-Runde saß.

Roth sei "voreingenommen"

Frohnmaier postete später auf seiner Facebook-Seite: "Ich habe erklärt, dass Frau Roth in einem übertragenen – nicht juristischen – Sinne in Köln mittelbar mitvergewaltigt hat, weil Frau Roth sinnbildlich für die irrsinnige Willkommenskultur und Multi-Kulti-Ideologie in diesem Land steht." Sie habe seine Aussage "böswillig uminterpretiert", was zeige, "wie voreingenommen sie der AfD gegenübersteht".

Roths Anwalt ist der bekannte Medienanwalt Christian Schertz, der bereits Bettina Wulff, Günther Jauch und Thilo Sarrazin vertrat. Er sprach gegenüber dem " Stern" von einer "Verrohung des politischen Meinungswettstreits", der "zum Schutz der Demokratie in einem Rechtsstaat nicht geduldet werden" dürfe. Er fordere eine Unterlassungserklärung, andernfalls werde man rechtliche Schritte einleiten, so Schertz. Frohnmaier wird von Rechtsanwalt Ralf Höcker vertreten, der unter anderem Jörg Kachelmann vertrat.

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